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Transparente und kosteneffiziente Beschaffungsentscheide

Für das Management von Chancen und Risiken im Einkauf braucht es Echtzeitinformationen über alle Einflussfaktoren, zuverlässige Sanktionslistenprüfungen und Lieferantenerklärungen.

Transparente und kosteneffiziente Beschaffungsentscheide

Neben dem Produktpreis fliessen zahlreiche Faktoren in globale Einkaufsentscheidungen mit ein: Importkontrollen, Zolltarife, Frachtkosten usw.. Da oft nicht genug Zeit und Ressourcen zur Verfügung stehen, um jedes mögliche Szenario durchzutesten und zu optimieren, bleiben viele Möglichkeiten der Steuer- und Kostenersparnis ungenutzt. Es gibt jedoch IT-gestützte Planungstools, die in wenigen Minuten die Gesamteinstandskosten einer Lieferung, inklusive Zollgebühren, Verbrauchssteuern, Einfuhrmehrwertsteuer, lokaler Steuern, Fracht- und Versicherungskosten und anderer Zusatzkosten errechnen. Diese ermöglichen den Vergleich verschiedener Sourcing-Szenarien zur Verbesserung von Einkaufsentscheidungen. Sie zeigen Kosteneffekte, wenn sich einzelne Parameter ändern. Das Durchtesten verschiedener Szenarien liefert für jeden Entscheid ein vollständiges Bild der Gesamtkosten, Lieferdauer, möglichen Routen und der Compliance-Situation. Gleichzeitig zeigt ein gutes Planungstool mögliche Beschränkungen im Einfuhrland auf (z.B. Importbewilligungen, Antidumpingzölle, Lizenzen, andere Genehmigungen, Quoten, Präferenzbestimmungen etc.).

Darüberhinaus automatisiert und strukturiert eine effiziente Softwarelösung die Erfassung von Lieferantenerklärungen. Sie vereinfacht die Durchführung von Massenanfragen an mehrere Lieferanten und vereinheitlicht den komplexen Feedback-Prozess. Optimale Applikationen erlauben Lieferanten, ihre Informationen über ein sicheres Portal direkt in das System einzugeben und ihre Ursprungszeugnisse selbst hochzuladen oder zu generieren. Die Dokumente werden anschliessend mit Auslaufterminen, Verlängerungen, Revisionen etc. für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum archiviert.

Auf Basis der Ursprungsnachweise können auch Präferenzzölle kalkuliert werden. Eine besondere Herausforderung stellt die Ursprungsberechnung komplexer BOMs (Bill of Materials) von Fertigwaren dar. Eine effiziente IT-Lösung automatisiert die Analyse von Stücklisten durch die Anwendung der relevanten Ursprungsregeln und berücksichtigt dabei auch Änderungen der Tarifklasse, Fragen der vollständigen Erzeugung, regionale Wertanteile, Kumulationslogik und De-Minimis-Regeln. Erfolgte Qualifizierungen werden auf Produktebene hinterlegt, sodass Präferenzen zentral gemanagt werden können.

Bevor ein Auftrag jedoch erteilt wird, sollten die Lieferantenadresse und die direkten Kontaktpersonen automatisch mit den derzeit bestehenden, circa 300 Sanktionslisten abgeglichen werden (Sanktionslistenprüfung).

Mit Hilfe IT-gestützter Importmanagementlösungen kann der Einfuhrprozess weitgehend automatisiert werden. Anhand der Produktdaten führt ein solches System eine vollständige Validierung von Compliance, Importkontrolle und Geschäftsregeln für jeden Einzelposten durch. Anschliessend werden alle Dokumente für eine Zollanmeldung zusammengestellt. Überraschungen bei der Verzollung durch vergessene oder falsche Informationen sind damit ausgeschlossen. So können Einkaufsmanager einheitliche, effiziente Handelsprozesse auf globaler Ebene etablieren und ihre Import-Compliance zentral überblicken.

Firmen wie Panasonic Logistics nutzen die Importmanagementlösung von Amber Road und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Sie vereinfacht die Einfuhrtransaktionen, erhöht die End-to-End Lieferkettentransparenz und stellt die Rechtskonformität (Compliance) sicher. Investitionen in IT-gestützte Trade-Management-Lösungen wie die von Amber Road lohnen sich auch für mittelständische Unternehmen, denn sie bringen deutliche Ertragssteigerungen aufgrund erhöhter Transparenz und effizienterer Lieferketten.

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