Exportwissen

«Eine Mitgliedschaft bei S-GE lohnt sich für jedes exportorientierte Unternehmen.»

Keine Zeit mit aufwändigen Recherchen verwenden, dafür voll aufs Kerngeschäft konzentrieren: Wie Start-ups im Cleantech-Bereich von S-GE profitieren können.

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Mit seiner Agile Wind Power AG hat Patrick Richter die erste leise, vertikalachsige Gross-Windturbine entwickelt: Die 105 Meter hohe Vertical Sky A32 erzeugt eine Leistung von 750 kW und ist mit einem Schallleistungspegel von 85 dB dreimal weniger laut als herkömmliche Propelleranlagen. Ausserdem resultiert ein deutlich kleinerer Schattenwurf – und die Anlage ist viel weniger gefährlich für Vögel. Die Agile Wind Power AG betreibt mit einem Prototypen zurzeit eine Testanlage in Deutschland und steht in zahlreichen weiteren Ländern unmittelbar vor dem Markteintritt. Dieser soll unter anderem auch mit der Hilfe von S-GE erfolgen. Wir wollten von Patrick Richter wissen, wie die Organisation sein Unternehmen bisher unterstützt hat – und was er von S-GE in Zukunft erwartet.

Wie sind Sie auf S-GE aufmerksam geworden?
Patrick Richter: Ich weiss es ehrlich gesagt nicht mehr (lacht). 2017 gab es einen ersten Kontakt in den USA – ich glaube, wir hatten über unseren Branchenverband von S-GE gehört.

Und was konnte die Organisation damals für Sie tun?
Schon die ersten Kontakte waren sehr interessant: Wir sahen in den USA eine Marktnische und konnten mit der Unterstützung eines Beraters von S-GE rasch mit dem Networking beginnen. Der Consultant hat sofort kapiert, was wir wollten und uns Zugang zu seinem Netzwerk verschafft.

Dann verliefen schon die ersten Kontakte zu S-GE zu Ihrer Zufriedenheit? 
Absolut.

Mich persönlich hat der enthusiastische Einsatz der Leute begeistert. Wir haben uns später immer wieder an die Organisation gewandt. Im Verlauf der Jahre wurde S-GE für uns gewissermassen zu einem Sparring-Partner.
 

Wie ging es in den USA für Sie weiter?
Wir haben mit S-GE in Nordamerika rundum positive Erfahrungen gemacht: Die Organisation hat uns in vielversprechende Events und Kongresse hineingebracht – unter anderem auch in der Cleantech-Branche. Wir haben so rasch die Bestätigung erhalten, dass für unser Produkt in den USA ein Markt besteht. S-GE hat uns geholfen herauszufinden, wo genau die Nische für uns interessant werden könnte.

War S-GE für Sie auch in anderen Märkten aktiv?
Das Büro in Deutschland hat uns 2017 kontaktiert und uns gefragt, ob wir an einer Mailing-Aktion teilnehmen wollen. Aber für uns war das zu früh: Wir waren vollständig absorbiert mit der Entwicklung und hatten noch kein präsentables Produkt.

Heute betreiben Sie ein Testprojekt in Deutschland und haben auch Ihre Produktion ins Nachbarland verschoben. Wiederum mit Unterstützung von S-GE?
Für unser konkretes Testprojekt mit dem Prototypen brauchten wir keine Hilfe von S-GE. Deutschland ist uns nah – buchstäblich und im übertragenen Sinn. Ausserdem ist das Land ja gewissermassen die Geburtsstätte der Windindustrie. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten, dort gute Kontakte und zuverlässige Lieferanten zu finden.

Dann könnte man sagen: Je «exotischer» der Markt, desto wichtiger die Leistungen von S-GE?
Genau. In Grossbritannien beispielsweise sind wir erst ganz am Anfang; beim Abklären der dortigen Möglichkeiten ist S-GE ein überaus wichtiger Partner. Interessant sind für uns auch die Märkte in Asien: In China hat uns S-GE bereits geholfen. Auch in Indien steht uns die Organisation zur Seite – obwohl dieser Markt wegen diverser Hürden schwierig ist. In der Golfregion sind wir mit einem Partner aktiv. S-GE hat uns auch in diesem spannenden Markt gut unterstützt.

Die ersten produktiven Anlagen wollen Sie aber in der Nähe bauen …
Richtig. Bevor wir uns an die schwierigen Märkte machen, wollen wir uns auf das Einfachere konzentrieren: Derartige «low-hanging fruits» sehen wir zurzeit in Deutschland oder in den USA. Die erste optimierte Anlage soll nach Möglichkeit in der Schweiz oder in Deutschland stehen. So können wir direkt vor Ort weitere Erfahrungen sammeln. Danach folgen wohl die USA, wo man im Bundesstaat Massachusetts schon richtig heiss auf die erste Anlage aus unserem Haus ist. Ausserdem steht in Südostasien ein Projekt kurz vor Vertragsabschluss.

Was erwarten Sie künftig von einer Zusammenarbeit mit S-GE?
Auch beim eigentlichen Markteintritt können wir mit der Organisation viel erreichen: Wir wollen unsere Kommunikation künftig strategischer aufgleisen und gezielte Kampagnen starten. Bei der Definition des entsprechenden Zielpublikums und beim Formulieren der konkreten Messages wird S-GE für uns wiederum zu einem klaren Mehrwert. Wir möchten in Deutschland, in den USA und später auch in exotischeren Märkten klar und unmissverständlich kommunizieren. Mit dem Schweizer Kreuz im Rücken – dem Gütesiegel unseres Landes.

Wem würden Sie eine Zusammenarbeit mit S-GE empfehlen?
Eine Kooperation mit der Organisation lohnt sich für jedes exportorientierte Unternehmen – insbesondere auch für Startups. Für uns sind die Dienste von S-GE sehr wertvoll: Wir verschwenden keine Zeit mit aufwendigen Recherchen und können uns voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Die Mitgliedschaft hat sich längst bezahlt gemacht!

Und wann soll ein neues Unternehmen mit S-GE Kontakt aufnehmen?
Im Idealfall natürlich so früh wie möglich: Ich empfehle einem Jungunternehmer, er solle S-GE sein Business zeigen, seine Produkte oder Dienstleistungen präsentieren – und dann massgeschneiderte Unterstützung einfordern. Weil die Organisation nicht nur nach Regionen, sondern auch nach Branchen strukturiert ist, kann das entsprechende Know-how auf jeder Ebene abgerufen werden. Erste Kontakte laufen in der Regel über den Bereichsverantwortlichen, anschliessend hilft die lokale Betreuung in der gewünschten Exportregion weiter.

Ihr Fazit?
Networking ist für ein junges Unternehmen bzw. für das Bewirtschaften neuer Märkte das Allerwichtigste. Beim Einfädeln neuer Kontakte im Ausland haben wir mit S-GE sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich kann eine Zusammenarbeit mit der Organisation nur empfehlen – die Mitgliedschaft ist ja wirklich nicht so teuer.

Sie haben Fragen zu Ihrem Projekt?

Rufen Sie ihn an, schreiben Sie ihm eine Mail oder vereinbaren Sie einen Termin mit ihm: David Avery, Head of Cleantech.

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