Exportwissen

CO2-Grenzausgleichsystem - Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)

Die EU hat sich das verbindliche Ziel gesetzt bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Mit dem CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism / CO2-Grenzausgleichsystem) soll einer Verlagerung des CO2-Ausstosses ins Ausland entgegengewirkt werden.

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Mit CBAM wird eine Abgabe auf Importe bestimmter Waren eingeführt. Zu Beginn beschränken sich die von CBAM betroffene Waren auf die Sektoren Aluminium, Eisen, Düngemittel, Stahl, Strom und Zement. Waren mit einem EFTA-Ursprung (gemäss den Ursprungsregeln der EU) sind vom CBAM befreit.

Am 01. Januar 2023 tritt der Übergangszeitraum des CBAM in Kraft. Ab dann sind Importe von betroffenen Waren in die EU, quartalsweise per CBAM Report zu melden. Dieser Report enthält unter anderem folgende Informationen über die eingeführten Waren:

  • eingeführte Menge
  • direkte Emissionen
  • indirekte Emissionen
  • CO2-Preis im Ausland

Ab 2026 wird der Übergangszeitraum enden und die EU-Importeure müssen, die mit der Produktion der importierten Ware entstandenen direkten und indirekten Emissionen durch den Erwerb von CBAM-Zertifikaten finanziell ausgleichen.

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