Global Opportunities

Der Markt für Nahrungsmittel in Italien: Das wachsende Bio-Segment

Die Nachfrage in Spezialsegmenten der Lebensmittelindustrie, z.B. Bio-Produkte, funktionale Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel sowie qualitativ hochwertige Produkte und Produkte mit zertifizierter Herkunft, boomt in Italien. Insbesondere der Norden und das Zentrum des Landes verzeichnen hohe Wachstumsraten.

Eine Frau kauft in der Obst- und Gemüseabteilung ein

Hotspot Italy

Italien ist seit jeher ein Hotspot für Nahrungsmittel und Getränke, einerseits aus Eigenproduktion und für den Export, andererseits aber auch für den heimischen Markt und den anspruchsvollen Verbraucher. Im Verlauf der vergangenen Jahre konnten sich neue Supermärkte für Slow-Food und Bio-Produkte etablieren (z.B. EATALY, BioCBon, etc.) und haben den Trend bestätigt, dass Qualität und Nachhaltigkeit eine deutliche Elastizität im Preis ermöglichen. Spezialsegmente wie Bio-Produkte, funktionale Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, aber auch das High-End-Segment im Allgemeinen stellen einen sehr grossen Markt dar. Eine Reihe von Referenzmessen und Formate des Sektors unterstreichen die Relevanz des Nahrungsmittel-Hotspots Italien, nicht nur für die italienische Produktion: TUTTOFOOD, HOST, CIBUS, SANA, Global Food Innovation Summit.

Neue «Bio»-Gewohnheiten

Die Einkaufsgewohnheiten italienischer Familien haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Insbesondere trug die Nachfrage nach mehr nachhaltigen, hochwertigen und rückverfolgbaren Produkten zu einem Anstieg der Ausgaben von Haushalten für Lebensmittel bei (17,7 % gegenüber 12,2 % EU)

Das Argument: Swiss Made

In der Nische der qualitativ hochwertigen High-End-Produkte haben Schweizer «Swiss Made»-Produkte einen ausgezeichneten Ruf und in den italienischen Regalen finden sich vermehrt Schweizer Bio-Produkte. Früher stand Schweizer Qualität ausschliesslich für Schokolade und Käse, heute bildet die Qualität und Nachhaltigkeit von «Swissness» ein starkes Verkaufsargument im Bereich der Spezialnahrungsmittel.

Der heimische Markt

Der italienische Bio-Lebensmitteleinzelhandel umfasst über 1’200 Spezialgeschäfte sowie eine wachsenden Präsenz im grossflächigen Einzelhandel. Der Umsatz von Bio-Lebensmitteln im grossflächigen Einzelhandel in Italien umfasst ein Volumen von EUR 1,56 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr, so Nielsen und AssoBio, die nationale Vereinigung von Unternehmen im Segment Verarbeitung und Vertrieb von Bio-Lebensmitteln.

Der Umsatz in Supermärkten stieg um 15,8 % und in Hypermärkten um 11,7 %, während die Bio-Bezeichnungen um 18 % gestiegen ist. Rund 6,5 Millionen italienische Familien kaufen regelmässig Bio-Produkte (mindestens einmal pro Woche), während 21,8 Millionen dies zumindest gelegentlich tun.

Chancen für Schweizer Unternehmen: Nächste Schritte

Der Swiss Business Hub Italy kann Sie bei dem allmählichen Einstieg in den neuen Markt begleiten:

1. Erfahren Sie mehr über den lokalen Markt

  • Begleitete Erkundungsmissionen (z.B. Messe Sana.it)
  • Klare Marktanalyse (Wettbewerber, Vertriebskanäle, Bedingungen, Markttest, z.B. im laufenden Nahrungsmittel- und Getränkebetrieb, Scuderia Future Food, Bologna)

2. Zertifizierung/Registrierung

  • Nationale Nahrungsmittelproduktregistrierung erfolgt durch unsere Experten. Äquivalenz-Regelungen in Bezug auf die Bio-Zertifizierung etc. vereinfachen den Verwaltungsaufwand.

3.  Einen zuverlässigen lokalen Partner finden

  • Finden Sie einen Partner, der Ihr Produkt vertreiben kann (Handelsvertreter, Importeure, Vertriebsunternehmen etc.) Vorsicht: Italien ist sehr stark fragmentiert.

3. Vertriebsunterstützung

  • Die Einführung des Produkts kann durch Aktivitäten im Bereich Marketing und Kommunikation unterstützt werden (Veranstaltungen, Produktplatzierungen, z.B. Scuderia Future Food, Bologna)

Mit eigener Kompetenz, einem lokalen Netzwerk und institutionellen Kontakten kann der Swiss Business Hub Italy Ihr Projekt mit einer breiten Palette von Dienstleistungen in jeder Phase Ihrer Exportplanung unterstützen. Für weitere Informationen, kontaktieren Sie bitte Beat Kuster, Consultant für Südeuropa. Jetzt Kontakt aufnehmen!

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