Global Opportunities

Die boomende Gewächshausbranche sucht innovative Anbaulösungen

Spannende Geschäftsmöglichkeiten in Kanada

In der Region erzeugte Produkte werden kanadischen Konsumenten immer wichtiger. Wo jedoch lässt sich in einem Land, in dem die Temperaturen sechs Monate im Jahr weit unter Null liegen, Obst und Gemüse anbauen? Überraschenderweise können Kanadier dank einer grossen und profitablen Gewächshausbranche, die in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, selbst im Winter tatsächlich lokal gezogene Tomaten, Gurken und Paprika geniessen.

Gewächshaus

Obst- und Gemüseabteilungen in kanadischen Supermärkten warten mit einem grossen Angebot auf, wobei insbesondere im Winter viele der Produkte aus Mexiko oder dem Süden der USA stammen. In den vergangenen Jahren haben jedoch immer mehr kanadische Gemüsebauern begonnen, auf den wachsenden Appetit der Kanadier auf lokale Erzeugnisse zu reagieren. Von 2012 bis 2016 wuchs die kanadische Gewächshausbranche um beeindruckende 17 %, und die gesamte Anbaufläche für Obst und Gemüse in Gewächshäusern wurde von 13,3 Millionen auf 15,6 Millionen Quadratmeter ausgeweitet.

Ontario – Heimat der wachsenden Gewächshausbranche

Obwohl auch in British Columbia und Quebec Gewächshäuser zu finden sind, konzentriert sich ein Grossteil der Branche auf Ontario, wobei das Gebiet Windsor-Essex im Süden dieser Provinz mehr als die Hälfte der Gewächshäuser des Landes beherbergt. Darüber hinaus stammen rund 80 % der gesamten kanadischen Gemüseproduktion aus Gewächshäusern in dieser Region. Laut Joe Sbrocchi, General Manager der Ontario Greenhouse Vegetable Growers Association, betrug die Anbaufläche für Obst und Gemüse in Gewächshäusern in Ontario Anfang 2019 rund 12,5 Quadratkilometer, wobei immer mehr Produzenten auch Bio-Produkte herstellen. Derzeit wird der Anteil der Bio-Produktion, gemessen an der Anbaufläche in Ontario, auf rund 10 % geschätzt.

Tomaten, Paprika und Gurken aus Kanada

2016 wurden auf 36,5 % der Fläche Tomaten, auf 34,9 % Paprika und auf 28,6 % Gurken angebaut. Tomaten waren 2017 mit 613 Millionen kanadischen Dollar auch dem Betrag nach das führende Gemüse.

Obwohl kanadische Konsumenten immer mehr lokale Erzeugnisse wünschen, übersteigt die dortige Produktion in Gewächshäusern die heimische Nachfrage, sodass die Erzeuger in die USA, nach Japan und auf andere Märkte exportieren.

Auf der Suche nach innovativen Lösungen

Der Gewächshaussektor ist vorwiegend automatisiert; sowohl die Temperaturen als auch Wasser, Nährstoffe und Beleuchtung werden automatisch gesteuert. Da die Kosten für saisonale und permanente Mitarbeitende stark gestiegen sind (der Mindestlohn stieg 2018 in Ontario von 11,40 auf 14,00 kanadische Dollar pro Stunde), versuchen die Betreiber von Gewächshäusern, die Kosten zu reduzieren, um die Margen zu verbessern. Die Branche ist daher immer auf der Suche nach innovativen Lösungen, etwa bei Beleuchtungs- und Anbausystemen, die die Produktionskosten senken und die Effizienz und den Ertrag steigern.

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