Global Opportunities

Tschechien investiert in Infrastruktur

Die Tschechische Republik liegt im Herzen Europas und somit ist die Infrastruktur auf der nationalen aber auch internationalen Ebene enorm wichtig. Tschechien plant verschiedene Investitionen in Infrastrukturprojekte, wie den Ausbau des Verkehrs- und Bahnnetzes und Innovation im Bereich der E-Mobilität. Dadurch ergeben sich zahlreiche Chancen für Schweizer Unternehmen, sich mit ihren Dienstleistungen, Produkten und Know-how einzubringen.

Prag

Momentane Verkehrssituation und die Innovationsstrategie 2019-2030

Momentan führt die wichtigste Autobahn Tschechiens durch das Stadtzentrum von Prag, was täglich für einen Verkehrskollaps sorgt. Geplant und teilweise gebaut sind zwei Ringe, die den Verkehr in der Hauptstadt entlasten sollten. Weiterhin soll in das Eisenbahnnetz investiert werden, vor allem sollen auf der wichtigsten Achse Prag-Brünn-Ostrava Schnellstrecken gebaut werden. Ein weiterer Trend ist die Smart-Mobility, wie etwa Erneuerung der Infrastruktur und Bau von neuen Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Wie in dem Plan der Innovationsstrategie für die Jahre 2019-2030 steht, hat Tschechien noch ein ungenügendes Netz von Ladestationen, obwohl die Anzahl an Elektrofahrzeugen kontinuierlich steigt.

Geplante Projekte und Investitionen

Schon seit einigen Jahren nimmt der Verkehr in der Hauptstadt Tschechiens zu, vor allem in der Innenstadt. Dies wird auch nicht durch die Tatsache verbessert, dass die wichtigste tschechische Autobahn D1, mitten in der Stadt durch ständige Staus entschleunigt wird. Der Bau des Außen-Rings hat bereits im 20. Jahrhundert begonnen, wurde jedoch immer noch nicht vollendet – nur 7 der 11 Teile des Rings sind momentan in Betrieb und ganze 42 km von insgesamt 82 km sind noch zu bauen. Die Stadt Prag plant nun zusammen mit der Regierung Investitionen in der Höhe von bis zu 5 Milliarden CHF, die in erster Riehe für die Vollendung des Innen- und Außenrings vorgesehen sind. Die Regierung plant bis zum Jahr 2030 bis zu 23 Milliarden CHF in die Vollendung der tschechischen Autobahnen zu investieren.

Geschäftsmöglichkeiten für Schweizer Firmen bei der Renovation des Eisenbahnnetzes

Die größten Investitionen überhaupt sind für die Renovation des bestehenden Eisenbahnnetzes und den Bau der neuen Schnellstrecke Leitmeritz-Prag-Brünn-Ostrava vorgesehen. Die tschechische Regierung plant in die Renovation der Eisenbahnstrecken bis zu 28 Milliarden CHF und für den Aufbau der Schnellstrecken bis zu 18 Milliarden zu investieren. Dies öffnet viele Gelegenheiten für Schweizer Firmen und Investoren, die bereits Erfahrung mit dem Schweizer Infrastrukturbau haben. Die Schweiz hat in Tschechien einen sehr guten Namen, nicht nur was Präzision und Effizienz angeht. Diese Investition wird als Schlüsselinvestition angesehen, denn die Schnellstrecke könnte die Infrastruktur entlasten und auf ein vergleichbares Niveau mit westlichen Nachbarstaaten stellen.

Smart Infrastructure als Innovationsziel

Die tschechische Regierung hat das Dokument „Innovation Strategy of the Czech Republic 2019-2030“ herausgegeben, in dem sie unter anderem die sogenannte Smart Infrastructure stark zu fördern plant. Die Anzahl registrierter Elektrofahrzeuge in Tschechien steigt jährlich um 60 %, was in nächster Zeit für die Fahrer unter anderem wegen dem ungenügend ausgebautem Ladestationennetz ein Problem wird. Zunächst sind die Hauptziele der Regierung die Vollendung des Rückgrats des Infrastrukturnetzes und die Implementierung von Pilot-Projekten für die sogenannten Smart Mobility Solutions.

Unterstützung für die Autoindustrie

Das Dokument „Innovation Strategy“ gibt an, die Regierung wolle sich für die Integration von alternativ betriebenen Automobilen in den realen Verkehr vorbereiten, wobei sie den Betrieb von autonomen und automatischen Fahrzeugen ermöglichen will. Vorgesehen ist auch Unterstützung für die Entwicklung der Autoindustrie in der Tschechischen Republik. Die tschechische Automobilmarke Škoda plant in die Entwicklung von Elektromobilität und Digitalisierung über 2 Milliarden CHF zu investieren – der Hauptgrund dafür sind die Emissionseinschränkungen der EU.

Worst- und Best-Case-Szenario mit Investitionsmöglichkeiten für Schweizer Unternehmen

Laut der Studie der Gesellschaft Euro Energy werden bis zum Jahr 2040 selbst im ungünstigsten Szenario mehr als 34.000 neue Ladestationen für Personenwagen und mehr als 1.200 für Nutz- und Lastwagen gebraucht, in dem besten Szenario dann ungefähr 236.000 für Personenwagen und circa 5.600 für Nutz- und Lastwagen. Dies bietet weitere einzigartige Investitionsmöglichkeit für erfahrene Firmen aus der Schweiz. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.  

Weitere Informationen über regionale Ausschreibungen finden Sie hier oder bei der tschechischen Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung, Czechinvest.

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