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Zürcher Start-up entwickelt neues Versicherungs-Geschäftsmodell

Die Teilnahme an einer InsurTech-Mission nach London hat für die Schweizer Anivo 360 AG interessante Türen geöffnet. Dank S-GE knüpfte das Start-up Kontakte zu Entscheidungsträgern von Lloyds und Willis.

Alexander Bojer, Co-Gründer und CEO Anivo 360 AG
Alexander Bojer, Co-Gründer und CEO Anivo 360 AG

Das Versicherungsgeschäft ist im digitalen Zeitalter angelangt. Das beweisen immer mehr IT-affine Start-ups, die althergebrachte Modelle auf den Kopf stellen. Allmählich wird InsurTech auch in der Schweiz ein Thema, unter anderem dank Alexander Bojer und Werner Flatz. Die Versicherungsexperten haben Anfang 2015 die Anivo 360 AG gegründet und ein innovatives Geschäftsmodell lanciert: Auf der Website kann man Angebote vergleichen und sich beraten lassen – dies telefonisch, per E-Mail oder Chat. «Wir kombinieren den klassischen Versicherungsmakler mit einer starken Technologie», erklärt Alexander Bojer. Diese ermöglicht den vollständig digitalisierten Abschluss einer Krankenversicherung mit Zusatzdeckung übers Netz – «das gibt es bisher nur bei uns». Anivo ist auf gutem Weg. «Immer mehr Versicherungen sind an einer Zusammenarbeit interessiert», so Bojer. Und zufriedene Kundschaft gibt es auch, vor allem Mitarbeitende mehrerer grosser Unternehmen wie zum Beispiel SBB oder UPC: Diese haben über ihr Intranet Zugriff auf die Anivo-Plattform mit rabattierten Spezialangeboten.

InsurTech-Mission von S-GE ermöglicht nachhaltige Kontakte

InsurTech ist in der Schweiz noch neu und Kontakte zu erfahrenen ausländischen Unternehmen sind wertvoll. Grossbritannien ist im Bereich Versicherungen einer der global innovativsten Märkte, weshalb Switzerland Global Enterprise (S-GE) im Februar 2017 Schweizer Start-ups zu einer Mission nach London einlud. Während den orchestrierten 5-Minuten-Gesprächen sowie bei Apéro und Nachtessen führte Alexander Bojer zahlreiche lehrreiche und inspirierende Gespräche mit Brokern und Versicherungsspezialisten. Für Anivo hatte die Mission ein Nachspiel: eine weitere London-Reise. Mit Experten von Lloyds wurde nochmals das Anivo-Geschäftsmodell diskutiert: «Wir haben erkannt, wie wir dieses optimieren und weiter entwickeln können.» Mit dem weltweit tätigen Broker Willis bahnt sich gar eine Zusammenarbeit an. Denn Anivo will nicht nur bestehende Modelle anbieten, sondern gemeinsam mit Partnern eigene Produkte entwickeln. Hauptsächlich im Krankenversicherungsbereich – für Grund- und Zusatzleistungen – «denn auf diesem Gebiet kommt in der Schweiz keiner an uns heran».

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