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Bioma SA: Mexiko als Markt zurückerobern

Die chemikalienfreien Produkte der Bioma SA reduzieren die Umweltbelastungen in Landwirtschaft, Viehzucht, Umweltsanierung oder Weinherstellung deutlich und fördern das Wohlergehen von Tier und Mensch – dank der innovativen «Geolife»-Technologie. Für den Wiedereintritt in den mexikanischen Markt griff das Tessiner Unternehmen auf das Fachwissen und die Unterstützung von S-GE zu.

Tractor on a field

Frei von Chemikalien oder gentechnisch veränderten Organismen

Seit über 25 Jahren versorgt die Bioma SA Abnehmer in der ganzen Welt mit ihren einzigartigen Produkten, frei von Chemikalien oder gentechnisch veränderten Organismen. Wein beispielsweise wird zur Konservierung in der Regel Sulfite hinzugefügt, auf die rund 10 Prozent der Konsumenten mit Intoleranz, Allergien oder Atemproblemen reagieren. Die Bioma SA entwickelte mit «Epyca» eine Produktpalette auf der Basis von Traubenkernen, die ein höheres antioxidatives Potential entwickelt als Sulfite. Damit wird verhindert, dass sich Geschmack oder Geruch des Weines unangenehm verändern. «Epyca» eignet sich insbesondere für Weine, die mit dem Label «Bio»- oder «Organic Weine» werben.

Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit als klare Erfolgsfaktoren

Eine andere Innovation ist «Ampelos», die im Rebbau eingesetzt wird. Damit lässt sich die Besiedelung der einheimischen Mikrobiologie stimulieren und der Einsatz von Düngemitteln wird um bis zu 70 Prozent reduziert. Die Winzer benötigen weniger Wasser, halten den Boden in einem ausgewogenen Zustand und können den Ertrag des Weinbergs deutlich erhöhen.

«Immer mehr Menschen sind für den Erhalt der Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier sensibilisiert. Unsere Produkte zeichneten sich schon immer durch hohe Umweltverträglichkeit und absoluter Sicherheit für Anwender und Verbraucher aus», sagt Bioma-CEO Paolo Bassanini. Die Innovation bestehe darin, natürliche Produkte erzeugt zu haben, die in die normalen Produktionsprozesse integriert sind. Bassanini: «Das ermöglicht eine höhere Ausbeute und bessere Qualität im Vergleich zu anderen Systemen.»

Eindrückliche Resultate in der Nutztierzucht

Um schädliche Ammoniakemissionen in der Nutztierzucht zu reduzieren, entwickelte die Bioma SA «Kopros». Die Resultate nach dem Einsatz des Produkts sind eindrücklich: 90 Prozent weniger Ammoniakaustritt, sauberere und gesündere Tiere, ein Drittel weniger Mist und geringere Sterblichkeit bei Zunahme des Tiergewichts. In der Geflügelzucht etwa verkürzen sich die Wachstumszyklen der Hühner in vielen Fällen, ohne Impfstoffe anwenden zu müssen. In der Summe erhöhen diese Verbesserungen den Ertrag beim Geflügel, aber auch bei anderen Nutztierarten. Möglich macht dies eine Lösung, mit der das ideale Gleichgewicht der natürlichen mikrobiellen Flora wiederhergestellt wird, ohne den Einsatz von Chemikalien. Wie alle Produkte der Bioma SA beruht sie auf der vom Unternehmen selbst entwickelten «Geolife Technology», ein Produktionsprozess, bei dem die zahlreichen organischen Verbindungen in den Produkten aktiviert und stabilisiert werden, ohne dass sie ihre ursprüngliche Wirkung verlieren.

Beindruckender Exportanteil von 60 Prozent

Mit ihren umweltfreundlichen Lösungen erzielt die Bioma SA einen Exportanteil von 60 Prozent, Hauptmärkte sich Italien, Frankreich, USA, Mexiko und Georgien.

Bioma-CEO Bassanini dazu: «Etliche unserer Zielmärkte sind Nationen mit einer sehr hohen landwirtschaftlichen Produktion. Für uns hat der Export daher eine grosse Bedeutung. Produkte mit dem Swiss Made-Logo anzubieten, die für Qualität, Präzision und Effektivität stehen, ist dank des Ansehens der Schweiz eine der wichtigsten Garantien.»

In Mexiko war das Schweizer Unternehmen zwischen 1994 und 2004 bereits einmal über eine Vertriebsgesellschaft tätig. Eine Zusammenarbeit, die im Unfrieden endete, weil der Distributor schwerwiegende Versäumnisse beim Zoll und anderen Stellen zu verschulden hatte. Obwohl die Bioma-Produkte in Mexiko bekannt und weit verbreitet waren, musste der Export in das Land eingestellt werden – ein herber Rückschlag für die Tessiner Firma.

Neuer Anlauf in Mexiko im Jahr 2015

2015 entschloss sich die Bioma SA, einen neuen Anlauf in Mexiko zu wagen, dieses Mal mit Gründung einer Tochterfirma. S-GE unterstütze diesen Prozess tatkräftig. Sie vermittelte den Kontakt zu einem vertrauenswürdigen Treuhandbüro und einem Rechtsanwalt, stand bei der Firmengründung der Filiale namens «Geolife Swiss», dem Eintrag ins Handelsregister und der Registrierung bei der «Foreign Investment Authority» zur Seite. Auf administrativer Ebene half S-GE beim Eintrag ins Steuerregister und der Eröffnung von Bankkonten. Ende 2018 wurde zudem gemeinsam ein wichtiger Kundenevent organisiert.

Von Mexiko in die Nachbarsländer

Die ersten Erfahrungen auf dem mexikanischen Markt sind derart erfreulich, dass sich die Bioma SA überlegt, auch in anderen südamerikanischen Ländern aktiv zu werden. «Südamerika ist der wichtigste Agrarmarkt der Welt. Allerdings werden auch nirgendwo sonst so hohe Mengen an umweltbelastenden Chemikalien eingesetzt», sagt Bassanini. «Unsere Produkte können den Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, den von der Welternährungsorganisation FAO für 2050 berechneten Nahrungsmittelbedarf zu decken. Denn dafür muss die Produktion um geschätzte 70 Prozent gesteigert werden.»    

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