Success stories

CARU – ein smarter Mitbewohner für Senioren

sorgt dank S-GE für grosses Interesse an internationalen Fachmessen

Möglichst alt werden und dabei selbstbestimmt leben? Möglich macht dies CARU, ein smarter Sensor, der gleichzeitig Kommunikations- und intelligentes Alarmsystem ist. Co-CEO Susanne Dröscher gibt Einblick, wie die AgeTech-Lösung auch international Anklang findet.

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Eine Frau in den Neunzigern, nennen wir sie Agatha, wohnt in ihrer vertrauten Wohnung, geht jedoch nur selten aus dem Haus. «Hallo Caru», sagt sie und blickt zu einem elegant designten Gerät, das nun zu blinken beginnt. Während der nächsten 60 Sekunden nimmt der smarte Mitbewohner Agathas Sprachnachricht auf. Die Tochter, sie wohnt im Nachbardorf, kann diese bequem via App auf ihrem Smartphone anhören. Und schickt eine Antwort zurück.

Opa Karl lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim. Er befindet sich in einer Notlage, kommt aber nicht an das Telefon ran. Zum Glück kann er via Sprachbefehl nach Hilfe rufen und so direkt seine Vertrauensperson oder eine Nothilfe benachrichtigen.

Ein sinnvolles Business gesucht – und gefunden

CARU ist das Produkt eines in Zürich ansässigen, gleichnamigen Start-ups und seit zwei Jahren auf dem Markt. Es ist der erste smarte Sensor, der speziell für pflegebedürftige und ältere Menschen entwickelt wurde. Damit lässt sich ganz einfach mit Angehörigen oder dem Pflegepersonal kommunizieren. Per Sprachnachricht oder im Direktgespräch. Ausserdem misst das Gerät über verschiedene Sensoren die Umgebung und meldet Abwecihungen, zum Beispiel ungewöhnlich tiefe Raumtemperatur im Winter, weil vergessen wurde, das Fenster zu schliessen. Bei einem Notfall löst es per Sprach- oder Tastbefehl einen Alarm aus.

Gegründet wurde CARU von Susanne Dröscher und Thomas Helbling, zwei Arbeitskollegen, die sich entschieden hatten, gemeinsam ein eigenes Business aufzubauen. Co-CEO Dröscher blickt auf die systematische Suche nach einer viel versprechenden Geschäftsidee zurück: «Wir haben uns in verschiedenen Märkten umgeschaut und sind schliesslich beim Thema Wohnen und Leben im Alter hängen geblieben.» Einem Markt mit grossem Wachstumspotenzial: «Wir sahen hier einen ausgesprochen spannendes Geschäftsfeld, in dem sich viel bewegen lässt.»

Die Zielgruppe miteinbezogen

Älteren und pflegebedürftigen Menschen Sicherheit vermitteln: Diesem Anspruch lag die Entwicklung eines entsprechenden Produkts zugrunde. Es folgten über 200 Gespräche mit Pflegefachleuten und Betreuungspersonen, mit älteren Menschen und deren Angehörigen – «um herauszufinden, welches die Herausforderungen und Bedürfnisse im Alltag sind». Ausgangspunkt für die Entwicklung des Produkts war «die Idee eines Mitbewohners», also der Möglichkeit, dass ein allein stehender oder kranker Mensch nach jemandem rufen kann, wenn er Hilfe oder Unterstützung braucht. Nach und nach nahm CARU Form an: ein sprachgesteuertes, ästhetisches Gerät, mit dem sich kommunizieren lässt und das obendrein registriert, wenn sich im Raum etwas verändert und gegebenenfalls einen Alarm auslöst. «Unser Hauptfokus liegt auf den Bedürfnissen der Kundschaft», sagt Susanne Dröscher und führt aus: «Wir haben von Anfang an bei jedem Entwicklungsschritt das Feedback älterer Menschen eingeholt.»

Support durch S-GE

Dank der Präsenz auf internationalen Fachmessen, wie des Silver Economy Forums in Helsinki oder der CES Las Vegas, gelingt es CARU schnell, auch Kunden im Ausland zu gewinnen – vorerst hauptsächlich Firmen. Nach und nach kommt auch Privatkundschaft dazu.

Die Exportprozesse hatten wir von Anfang an gut im Griff, sagt Dröscher, auch dank der Unterstützung von Switzerland Global Enterprise (S-GE).

Der Support durch S-GE erfolgte auf verschiedenen Ebenen. So zum Beispiel bei administrativen Prozessen im Hinblick auf den Markteintritt in Deutschland – «das hat uns enorm geholfen». Oder beim Auftritt im Rahmen des Swiss Pavilion an der CES, der Consumer Electronics Show in Las Vegas. S-GE beriet das Start-up bereits bei der Messevorbereitung, vermittelte wertvolle Medienkontakte – wie zum Beispiel mit CNN Money Switzerland – und bot am Messestand selbst eine attraktive Präsentationsplattform.

Auf gutem Weg

Die Messepräsenz diente nicht allein dem Kennenlernen des Marktes und dem Akquirieren von Kunden. Sie war für das Zürcher Start-up laut der Co-CEO «auch eine gute Gelegenheit, die internationale Konkurrenz zu studieren». Und ausserdem, um Kontakte zu grossen Tech-Unternehmen und potenziellen Investoren zu knüpfen.

Wir sind momentan sehr glücklich mit der Resonanz im Markt, so Susanne Dröscher, und wir schätzen es sehr, dass wir S-GE jederzeit kontaktieren können, wenn es konkrete Fragen gibt.

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