Success stories

Digitale Messe für Topadur Pharma AG ein voller Erfolg

Das Schweizer Start-up Topadur Pharma AG hat sich erfolgreich an der digitalen Ausgabe der BIO International Convention 2020 präsentiert, der Ersatzveranstaltung für die coronabedingt abgesagte physische Messe in den USA. Topadur-CEO Reto Naef ist vom virtuellen Format überzeugt.

Topadur

Eigentlich hatte Reto Naef für Anfang Juni die Teilnahme an der BIO International Convention in San Diego geplant. Bereits im vergangenen Jahr war der Gründer und CEO des Schweizer Pharmaunternehmens Topadur an der grössten Biotechmesse der Welt dabei gewesen – damals in Philadelphia – und konnte als Teilnehmer des Swiss Pavilion von der Unterstützung von Switzerland Global Enterprise (S-GE) und vom Swiss Business Hub USA profitieren.

Wertvolles Coaching

Das Coronavirus sorgte dafür, dass die BIO International Convention abgesagt und durch eine virtuelle Veranstaltung – die BIO Digital 2020 – ersetzt wurde. Wie schon in der Vergangenheit, baute Topadur bei der Eventvorbereitung auf die Unterstützung durch den Swiss Business Hub USA. Dieser sorgte dafür, dass Fachleute das Topadur-Material wie Flyer und One-Pager überarbeiteten, das BIO-Digital-Profil optimierten, qualifizierte Partner und Investoren identifizierten, das Pitchvideo prüften und einen Testlauf mit Topadur für die individuelle Pitchpräsentation organisierten. «Dank des Coachings in der Vorbereitungsphase konnten wir uns auf dieser internationalen Bühne professionell präsentieren», blickt Reto Naef zurück. Und er fährt fort: «Während der viertägigen Konferenz hatte ich Gelegenheit, zahlreichen spannenden Präsentationen zu folgen und gegen 40 Gespräche mit potenziellen Partnern oder Investoren zu führen.»

Virtuell ist es effizienter

Koordiniert und terminiert wurden die Präsentationen und Meetings von der Messeleitung. Onlinepräsentationen, Videokonferenzen und Telefongespräche in der vertrauten Umgebung anstelle von stressigen, von Jetlag und Reizüberflutung geprägten Messemarathons in Übersee: Für den Topadur-Gründer war die virtuelle Durchführung dieser internationalen Konferenz mehr als nur eine Alternative zum herkömmlichen Format. In Zukunft zieht er diese für ihn «effizientere und entspanntere Variante» vor. Reto Naef, der promovierte Chemiker, der in seiner 35-jährigen erfolgreichen Karriere als Forschungsleiter bei Novartis zum Flugmeilenmillionär wurde, fasst es wie folgt in Worte: «Bei lokalen Veranstaltungen eilt man von Tisch zu Tisch, folgt Verabredungen im Halbstundentakt, wohnt innert einiger Tage Dutzenden von Meetings bei und findet sich schliesslich erschöpft zu Hause mit einem Stapel Visitenkarten wieder, ohne sich an alle Details zu erinnern.»

Entspannt und konzentriert kommunizieren

Ganz anders erlebte er die BIO Digital 2020: frühmorgens das erste Meeting mit einem potenziellen Partner im Osten, spätabends das letzte Gespräch mit einem Teilnehmer in Amerika – dazwischen Zeit für Follow-ups, zum Reflektieren, zum Austauschen von Files – sowie gelegentliche Pausen. «Diese Aspekte und die Tatsache, dass Reisekosten und viel Zeit gespart werden können, sprechen klar für die virtuelle Variante», ist Naef überzeugt. Auch wenn es dabei keine spontanen Begegnungen gibt, «die sehr bereichernd sein können, sich jedoch auch in kleinerem Rahmen organisieren lassen». Für den Topadur-Gründer war die virtuelle Veranstaltung auch erfolgreich, was die Zukunft seines Unternehmens betrifft: «Noch gibt es keine konkreten Ergebnisse, aber wir führen zurzeit viel versprechende Gespräche, sowohl mit potenziellen Investoren wie auch möglichen künftigen Pharmapartnern.»

Forschen zum Wohl der Menschen

Seine Zeit investiert der passionierte Forscher lieber in die Topadur Pharma AG, die er im Jahr 2015 nach seiner Frühpensionierung gegründet hat. Dies, nachdem er – nach sechsjähriger Forschung in seiner Freizeit und zu Hause im Keller – eine offensichtlich wegweisende Entdeckung gemacht hatte. Er schuf damit die Basis für neue Medikamente, was dazu führte, dass er private Investoren fand und auch staatliche Fördermittel erhielt. Heute entwickeln am Standort Schlieren 17 hoch qualifizierte Mitarbeitende Medikamente, die, wie Naef zusammenfasst, «auf zwei Wirkmechanismen basieren, was erwiesenermassen zu einer beispiellosen Wirksamkeit führt».

Marktreife steht bevor

Ob Präparate zur Heilung chronischer Wunden oder gegen das Wuchern von Narben, ob Medikamente zur prophylaktischen Verhinderung von Haarausfall, zur Behandlung von Grünem Star oder von Tumoren im Darm – Reto Naef ist überzeugt, in den nächsten Jahren (nach der üblichen zehnjährigen Entwicklungs- und Testphase) ausserordentlich wirksame Produkte auf den Markt zu bringen. «Wenn alles gut läuft, ist das erste Präparat, das zur Heilung chronischer Wunden, im Jahr 2023 auf dem Markt.»

Nachhaltig für Personal und Geldgeber

Der Markt ist für die Topadur-Produkte riesig, da es keine vergleichbaren Medikamente gibt. Winkt das grosse Geld? Plant Naef einen lukrativen Verkauf des Unternehmens? «Keinesfalls», antwortet Naef. Stattdessen verfolgt er zwei Ziele: «Zum einen will ich etwas Sinnvolles tun, etwas, wovon leidende Menschen profitieren können.» Zum andern trage er Verantwortung für Mitarbeitende und Investoren. «Letztlich geht es darum, etwas Nachhaltiges zu schaffen und dem Staat und der Gesellschaft etwas zurückzugeben – diese sind es, die unsere Forschung beziehungsweise unseren Erfolg mitermöglicht haben.»

Messeauftritt mit S-GE

Wollen Sie auf grossen internationalen Messen Ihre Produkte präsentieren und Ihren Absatz steigern? Wir verhelfen Ihnen dabei zum Erfolg - physisch oder digital. 

Links

Teilen
Wie sollen wir Sie kontaktieren?

Premium Partner

Strategische Partner

Institutioneller Partner

Official program