Success stories

VirtaMed AG: Wie in echt die OP simulieren

Ob Orthopädie, Urologie oder Gynäkologie: Endoskopische Eingriffe setzen Wissen und Erfahrung des Chirurgen voraus. Die notwendigen Fertigkeiten lassen sich risikofrei und praxisnah erwerben: an Simulatoren von Virtamed. Das Schweizer Unternehmen ist weltweit führend, wenn es um die virtuelle Schulung von minimalinvasiven Operationen geht.

Simulator

Wenn ein Start-up wie die VirtaMed AG 12 Jahre nach seiner Gründung in der Schweiz 100 Mitarbeitende beschäftigt und mit über nahezu 1000 Simulationsgeräten einen Exportanteil von 95 Prozent erreichte, dann hat das Unternehmen sehr viel richtig gemacht. Und eine Nomination für den Export Award 2019 verdient.

«VirtaMed ist weltweit führend im Bereich hochwertiger virtueller Simulationen», sagt Phil Norris, Leiter Marketing und Analytik beim in Schlieren ansässigen Unternehmen. Das bedeutet, «dass chirurgische Eingriffe in einer risikolosen Umgebung trainiert werden können». Grundlage für die Entwicklung ihrer Produkte war die Idee einiger ETH-Absolventen, die Ausbildung in der modernen Medizin zu verändern: «So wie Piloten ihr Handwerk in Flugsimulatoren erlernen, helfen wir Medizinern, Erfahrungen zu sammeln, bevor sie ihre Patienten behandeln.» So lassen sich nun Arthroskopien am Knie, am Sprunggelenk, an Hüfte oder Schulter ebenso üben wie urologische Eingriffe oder solche im gynäkologischen Bereich. Mittlerweile werden mit nahezu 1000 VirtaMed-Simulatoren in 50 Ländern kostengünstig endoskopische Fertigkeiten geübt – an Ausbildungskrankenhäusern und medizinischen Trainingszentren wie bei Herstellern von medizintechnischen Produkten.

«Die Wirksamkeit unserer Simulatoren als Lernwerkzeug wird durch zahlreiche Studien belegt, und dies im Vergleich zu traditionellen Methoden wie im Vergleich mit Wettbewerbern» führt Phil Norris aus.

Von Amerika nach Japan

In den letzten Jahren hat VirtaMed ein weltweites Netzwerk von Vertriebspartnern aufgebaut. Grösster Markt sind die USA mit einem Umsatzanteil von 50 Prozent. Dieser wird dank eines tüchtigen Distributoren sowie des strategischen Vorgehens der eigenen Niederlassung erzielt. «Wir erweiterten unser Verkaufsteam mit After-Sales-Support-Mitarbeitern, um zeitnah und lokal auf die Wünsche unserer Kunden reagieren zu können», so Norris. Aufgrund des Erfolgs in Nordamerika baute VirtaMed auch in China ein Vertriebsnetz auf und eröffnete im vergangenen Jahr eine Tochtergesellschaft in Shanghai. «Auch in Frankreich ist unsere Präsenz seit dem Markteintritt 2012 stets gewachsen», so der Marketingleiter, «und ebenso in Deutschland, wo VirtaMed erfolgreich mit dem führenden Hersteller von endoskopischen Geräten zusammenarbeitet».

Aktuell wird der Markteintritt in Japan vorbereitet, bei dem VirtaMed auf die Unterstützung von Switzerland Global Enterprise vertraut. Noch gibts weltweit grosses Wachstumspotenzial, Phil Norris sagt dazu: «Während sich die Simulation als Schulungsmethode etabliert, wird VirtaMed weiterhin Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die für jeden Markt skalierbar sind. Und die von lokalen After-Sales-Teams unterstützt werden, die nah am Kunden sind und schnell auf deren Wünsche reagieren.»

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