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Energieerzeugung

Saubere Energie für eine Welt im Wandel.

Energieerzeugung

Schweizerische Cleantech-Unternehmen verfügen über Know-how in den folgenden Bereichen:

  • Photovoltaik
  • Technologien zur Nutzung der Sonnenenergie
  • Laufwasserkraftwerke
  • Fermentierungstechnologie
  • Wärmepumpen und -turbinen

Schweizerische Industrieunternehmen haben schon vor langer Zeit die Herausforderungen von Energieeffizienz und Klimawandel angenommen. So sind sie zu wichtigen Anbietern im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz geworden. Dank den Alpengletschern und über 1500 Seen sowie grossen Flüssen wie zum Beispiel Rhein und Rhone verfügt die Schweiz über 6 Prozent des europäischen Süsswasserreservoirs. Wasser ist in der Tat die grösste Energiequelle in diesem Land und wird intensiv genutzt – 56 Prozent der schweizerischen Stromerzeugung werden mit Wasser erzielt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat die Schweiz hier den Spitzenplatz inne. Die Strommenge, die beispielsweise in Deutschland aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, macht gerade 26 Prozent aus; über 43 Prozent werden immer noch aus Kohle und Braunkohle gewonnen. In Frankreich erzeugen 58 Atomkraftwerke über 78 Prozent des Stroms im Land. Die Schweiz hat in den letzten Jahrzehnten viel Geld in Wasserkraft investiert. Die Grande Dixence in den Walliser Alpen zum Beispiel ist mit 285 Metern das grösste Stauwerk der Welt. Die zweitgrösste erneuerbare Energiequelle nach Wasser ist Hausmüll, aus dem heute 3 Prozent des schweizerischen Stromangebots erzeugt werden, erheblich mehr als in anderen Ländern. Darüber hinaus wird ein grosser Teil der Fernwärme in der Schweiz aus Abfall erzeugt. 1990 wurde das SwissEnergy-Programm gestartet, das der Unterstützung von Energieeffizienz und der Entwicklung von Technologien dient, die regenerative Energiequellen wie Wind, Sonne, Geothermie, Holz und Biomasse sowie Kleinwasserkraftwerke nutzen. 

 

Ein Wahrzeichen für diese Strategie sind die zwei Windkraftanlagen bei Andermatt im Kanton Uri. In einer Höhe von 2332 Metern über dem Meer bildeten sie bis vor Kurzem den höchsten Windpark Europas. Seit September 2011 gibt es einen neuen Rekordhalter in Gries (Kanton Wallis). In einer Höhe von 2465 Metern über dem Meeresspiegel ist er jetzt die höchste Quelle für Windstrom in Europa.

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