Branchenreport

Der Einstieg in den US-amerikanischen Nahrungsmittelmarkt

Die USA sind eine der grössten Volkswirtschaften und bieten zahlreiche Möglichkeiten. Die Lebensmittelbranche ist jedoch stark umkämpft und die Einführung neuer Produkte erfordert Ausdauer und eine wohldurchdachte Strategie. In unserem ausführlichen Bericht zeigen wir, wie Schweizer KMU Nahrungsmittel erfolgreich in die USA exportieren können und was sie dabei bedenken sollten.

US-Burger

Die USA bietet Zugang zu einer Lebensmittelbranche mit einem Umfang von 1,77 Billionen US-Dollar und 328 Millionen Konsumenten aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Wertschätzung für internationale Lebensmittel und neue Geschmacksrichtungen. Trotz der COVID-19-Pandemie wird die US-Wirtschaft voraussichtlich weiter wachsen. Das durchschnittliche US-amerikanische Haushaltseinkommen beträgt  60’293 US-Dollar und ein Drittel der Haushalte verdienen über 100’000 US-Dollar pro Jahr.

Nahrungsmitteltrends in den USA

Wichtige Trends in der Nahrungsmittelbranche umfassen nicht nur Produkte, die gesund und «gut für Sie» sind, sondern auch nachhaltige Aspekte wie Verpackung oder fairen Handel. Produkte auf pflanzlicher Basis, darunter Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Der Umsatz bei speziellen Nahrungsmitteln steigt aufgrund der Vorlieben der Verbraucher für Premiumprodukte und natürliche Lebensmittel weiter. Im Verlauf der vergangenen Jahre wurden Eigenmarken aufgrund der besseren Produktqualität immer beliebter. Darüber hinaus tritt nun die «Generation Z», geboren zwischen 1995 und 2015, in den Markt ein. Diese Konsumenten achten auf das Lebensmittelerlebnis sowie auf unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Zubereitungen, aber sie wollen in ihren Lebensmitteln keine künstlichen Zutaten und Konservierungsstoffe.

Die drei häufigsten Kanäle für den Vertrieb von Lebensmitteln sind Gastronomie (ausser Haus essen), Einzelhandel (zu Hause essen) und online. Der Lebensmitteleinzelhandel hat in den vergangenen Jahren Marktanteile eingebüsst, während die Gastronomie expandierte. Das Wachstum des Online-Vertriebs konnte den Einzelhandel und die Gastronomie übertreffen und wird sich in der nahen Zukunft voraussichtlich weiter fortsetzen. Die COVID-19-Pandemie hat den Online-Trend weiter beschleunigt.

Die richtige Strategie für die USA

Trotz der verfügbaren Möglichkeiten kann der Einstieg in den US-Lebensmittelmarkt abschreckend sein und erfordert das volle Engagement der Unternehmensführung sowie Geduld und ein Anfangsbudget, insbesondere für das Marketing. Vor dem Einstieg in den US-Markt ist es sehr empfehlenswert, den Markt zu erkunden, die Mitbewerber kennenzulernen und die entsprechenden Lebensmittelkategorien zu verstehen. Der Besuch von Lebensmittelmessen und Geschäften sind dabei gute erste Schritte. Den Konsumenten und aktuelle Trends zu verstehen, wird weitere Erkenntnisse bringen und hilft dem Schweizer Unternehmen dabei, Produkt und Etikett, sowie Marketingsprache und Marketingkanäle, Vertriebskanäle und Preisgestaltung richtig zu wählen.

Schweizer Unternehmen, die in den USA Geschäfte machen wollen, müssen verschiedene Entscheidungen treffen. Ein traditioneller Ansatz wäre, einen Lebensmittelimporteur zu finden, der sich um den Einfuhrzoll, die Lagerung des Produktes und den Verkauf an den Vertrieb kümmert. Eine alternative Strategie ist die Gründung einer US-amerikanischen Tochtergesellschaft und die Einstellung von Personal vor Ort. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile und je nach Strategie könnte die eine oder die andere richtig sein. Diese beiden Optionen sind nicht in Stein gemeisselt und in der Vergangenheit wurden auch Mischlösungen umgesetzt.

Unser ausführlicher Bericht mit detaillierten Informationen

Lesen Sie unseren Bericht über den US-amerikanischen Lebensmittelmarkt. Wir bieten einen detaillierten Überblick über:

  • US-Lebensmittelmarkt
  • Regulierung
  • Chancen und Herausforderungen
  • Logistik und Vertrieb
  • Fallstudien

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