Branchenreport

Chancen und Herausforderungen im russischen Lebensmittelmarkt

Russland ist das grösste Land der Welt und mit 145 Millionen Konsumenten der grösste Verbrauchermarkt Europas. Der Mark für Lebensmittel ist in Russland stark reguliert und anspruchsvoll, aufgrund der Marktgrösse und des laufenden Wachstums jedoch eine Überlegung wert. In unserem ausführlichen Bericht und in unserer Webinaraufzeichnung zeigen wir, wie Schweizer KMU am besten in den russischen Markt eintreten können und welche Vorschriften zu berücksichtigen sind.

Käse

Russland ist ein grosser Nettoimporteur von verbraucherorientierten Produkten. Das 2014 in Kraft getretene russische Lebensmittelembargo hat die inländische Produktion gefördert, die nun 80 % des gesamten Einzelhandelsmarkts ausmacht, gegenüber 60 % im Jahr 2014. Importeure im Premium- und Luxussegment blieben von dieser Entwicklung weitgehend unberührt und nach der Einführung des Embargos ist es unter den europäischen Ländern nur noch der Schweiz erlaubt, Milchprodukte nach Russland einzuführen. Die Nachfrage im Premium-Einzelhandelsmarkt nach qualitativ hochwertigem Schweizer Käse steigt weiter.

Biologisch und ökologisch

Gleichzeitig verändert sich Russland zunehmend hin zu einer Konsumgesellschaft. Die wichtigsten Kaufargumente sind die Marken- und Produktqualität. Immer mehr Russen leben gesundheitsbewusst und sind bereit, für Produkte, die ihre Gesundheit und Lebensqualität fördern, mehr zu bezahlen. Eine Marktstudie von Nielsen zeigt, dass über 84 % der Befragten in Russland kürzlich ihre Essgewohnheiten geändert haben. Auch der Bio-Markt wächst. Laut Untersuchungen von GfK interessiert sich jeder vierte Russe für landwirtschaftliche Produkte und jeder fünfte für Produkte mit «Bio»-Kennzeichnung. Rund 49 % der Verbraucher ziehen ausländische Produkte heimischen Produkten vor, da sie der Ansicht sind, dass die ausländische Herkunft bessere Qualität bedeutet. Diesbezüglich geniessen Schweizer Marken in Russland einen ausgezeichneten Ruf.

Handelshemmnisse

Der russische Lebensmittelmarkt ist jedoch auch stark reguliert. Schweizer Unternehmen müssen bei Exporten nach Russland abgesehen von Zollbeschränkungen einige weitere Schwierigkeiten überwinden: technische Vorschriften und die damit verbundenen Anforderungen an die Produktprüfung und Zertifizierung durch verschiedene russische Behörden. Es gibt keine einheitliche Datenbank russischer Normen und Vorschriften auf Englisch.

In unserem detaillierten Bericht von unseren lokalen Experten des Swiss Business Hub Russia sowie in der Webinaraufzeichnung zeigen wir Schweizer KMU, wie sie diese regulatorischen Hürden überwinden und erfolgreich nach Russland exportieren können.

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