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Unternehmensbesteuerung

Als schlanker Staat mit niedrigen Steuern und Abgaben ist die Schweiz ein attraktiver Standort für internationale Unternehmen.

Digitale Steuererklärung

Bei der Unternehmensgewinnsteuer gehört die Schweiz mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 17,1 % und einem Tiefststeuersatz von 11,35 % laut einer Erhebung von PwC aus dem Jahr 2019 im internationalen Vergleich zu den Niedrigsteuerländern, nur Irland hat noch tiefere Steuersätze. In Grossbritannien, Schweden, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland und Frankreich müssen Unternehmen dagegen deutlich höhere Steuern zahlen. 

Da das Schweizer Steuersystem föderal aufgebaut ist, sind die effektiven Steuersätze für Unternehmen in jedem Kanton unterschiedlich und bewegen sich zwischen 11,35 und 17 %. Auf Bundesebene gilt gegenwärtig ein statutarischer Steuersatz von 8,5 % für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, während Vereine, Stiftungen und übrige juristische Personen sowie Anlagefonds mit 4,25 % besteuert werden. Weitere Vorzüge für Firmen und Privatpersonen in der Schweiz sind die gute Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen sowie eine Reihe von Doppelbesteuerungsabkommen. Mit einer Mehrwertsteuer von 7,7 % ist die Schweiz zudem das in dieser Hinsicht günstigste Land in Europa.  

Am 19. Mai 2019 hat das schweizerische Stimmvolk das Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung («STAF») mit einer Mehrheit von 66,4% angenommen. Mit der Annahme der STAF wurde das Schweizer Steuersystem modernisiert und bietet nun für Firmen ein attraktives Steuerumfeld, welches mit den international etablierten Steuerpraktiken im Einklang steht.

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