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Zollbestimmungen für Ein- und Ausfuhr sowie Mehrwertsteuer

E-Commerce ist derjenige Teil des E-Business, der auf die Abwicklung rechtsverbindlicher Geschäftstransaktionen ausgerichtet ist. E-Business generell umfasst die Prozesse zwischen Geschäftspartnern, Mitarbeitenden und Kunden durch elektronische Medien. Systeme zur Unterstützung des E-Commerce werden auch Customer Relationship Management (CRM) genannt.

Zollbestimmungen für Ein- und Ausfuhr sowie Mehrwertsteuer

Wenn Unternehmen regelmässig Güter im Ausland einkaufen oder ins Ausland verkaufen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer Logistik- und Speditionsfirma. Wichtigstes Dokument bei der Verzollung ist die Zolldeklaration. Diesem Formular sind Rechnung, Gewichtsangabe und Ursprungsbestätigung des Exporteurs beizulegen. Die Schweiz veranschlagt eine Einfuhrsteuer auf ausländische Waren, die endgültig im Land bleiben. Die Zollabgabe beträgt normalerweise 7.7 Prozent des Warenwerts. Es handelt sich dabei um eine Mehrwertsteuer auf den inländischen Konsum. Die Mehrwertsteuerpflicht beginnt zwar erst bei Lieferungen, Dienstleistungen und Eigenverbrauch im Inland von über CHF 100’000 pro Jahr. Wenn hingegen Unternehmen für jährlich mehr als CHF 10’000 steuerbare Dienste oder Güter im Ausland beziehen, sind sie ebenfalls mehrwertsteuerpflichtig.

In Deutschland liegt der normale Umsatzsteuersatz derzeit bei 19 Prozent, in Österreich bei 20 Prozent, in Frankreich bei 20 Prozent, in Grossbritannien bei 20 Prozent, in Italien bei 22 Prozent und in Spanien bei 21 Prozent. Da die meisten EU-Länder – im Gegensatz zur Schweiz – keine Umsatzlimiten für die MWST-Pflicht bei ausländischen Unternehmen kennen, muss sich der Exporteur in diesen Ländern mehrwertsteuerlich registrieren lassen. Siehe auch Dokument von S-GE bezüglich Besteuerung von auf elektronischem Weg erbrachten Dienstleistungen.

Wenn Rechnungen für steuerpflichtige Leistungsempfänger sowie für Abnehmer mit Wohn- oder Geschäftssitz im Ausland ausgestellt werden, müssen sie folgende Angaben enthalten:

  • Name und Adresse des Lieferers oder des Dienstleistenden entsprechend dem Registereintrag für MWST-Pflichtige bzw. Auftreten im Geschäftsverkehrs/Handelsregistereintrag sowie MWST-Nummer.
  • Name und Adresse des Empfängers der Lieferung oder Dienstleistung entsprechend dem Auftreten im Geschäftsverkehr/Handelsregistereintrag.
  • Datum und Zeitraum der Lieferung oder Dienstleistung.
  • Art, Gegenstand und Umfang der Lieferung oder Dienstleistung.
  • Entgelt für die Lieferung oder Dienstleist§ung.
  • Auf das Entgelt entfallende Steuerbetrag mit der Bezeichnung MWST sowie dem Steuersatz; die Bezeichnung «inkl. MWST» sowie der Steuersatz genügt bei der Rechnungsstellung einschliesslich MWST.
  • Wichtig: Alle Beträge nur in fremder Währung ausgewiesen werden dürfen.

EU-Verzollung:
Grundsätzlich gelten im grenzüberschreitenden Online-Handel dieselben Regeln wie beim herkömmlichen Export von Waren und Dienstleistungen. Die EU-Verzollung bezeichnet die Einfuhrverzollung im Eintrittsland der EU (Transitland) mit anschliessender steuerfreier innergemeinschaftlicher Lieferung in ein anderes EU-Land (Bestimmungsland). Im Eintrittsland der EU wird in diesen Fällen bei der Einfuhr keine Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Schweizer Unternehmen können so ihre Kunden in der EU unter gleichen steuerlichen Bedingungen wie Ihre Mitbewerber aus einem EU-Land beliefern. Details über die Voraussetzungen: Details über die EU-Verzollung: S-GE/SwissVAT.

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