compiled by CMS Francis Lefebvre Avocats, Paris
17. Dez. 2025

Erfahren Sie in den nachfolgenden Leitfäden mehr über das AGEC-Gesetz und die Verpackungsverordnung in Frankreich sowie die kommende EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle, die auch Auswirkungen auf den französischen Markt haben wird.
Frankreich steht an vorderster Front bei Umweltgesetzen zur Abfallreduzierung und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, um Abfälle zu begrenzen und natürliche Ressourcen, die Biodiversität und das Klima zu schützen.
Das französische Gesetz Nr. 2020–105 vom 10. Februar 2020 über die Abfallbekämpfung und die Kreislaufwirtschaft («AGEC-Gesetz») und seine Erlasse haben das französische Umweltrecht wesentlich geändert und neue Verpflichtungen in das französische Umweltgesetzbuch («FEC») eingeführt. Das Gesetz regelt den Einsatz bestimmter Kunststoffe und anderer Stoffe, bekämpft geplante Obsoleszenz und fördert Ökodesign.
Das EPR-Prinzip (Extended Producer Responsibility, auf Deutsch: erweiterte Herstellerverantwortung) verpflichtet die Produzenten, zur Vermeidung und zum Management der von ihnen erzeugten Abfälle beizutragen. Hierbei handelt es sich um eine Anwendung des Verursacherprinzips.
Das Gesetz hat erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen, die auf dem französischen Markt tätig sind und exportieren. Unser Leitfaden zum AGEC-Gesetz stellt die wichtigsten derzeit geltenden Anforderungen sowie die künftigen Verpflichtungen vor.
Verpackungen unterliegen zahlreichen Anforderungen an ihre Herstellung und Zusammensetzung. Beispielsweise müssen Verpackungen auf das Minimum beschränkt werden, das für ein ausreichendes Mass an Sicherheit, Hygiene und Eignung erforderlich ist. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern müssen einige Informationen zur Verfügung gestellt werden, darunter Informationen über die Recyclingfähigkeit, den Sortierprozess und die Eigenschaften der Verpackung.
Unser Leitfaden für Verpackungsvorschriften soll Unternehmen helfen, sich in diesem komplexen Bereich zurechtzufinden, und nimmt unter anderem Bezug auf die neuesten Aktualisierungen, die sich aus dem AGEC-Gesetz und der vorgeschlagenen Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) der Europäischen Union ergeben. Durch das genaue Verständnis dieser Vorschriften können Unternehmen deren Einhaltung sicherstellen und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten.
Das Inkrafttreten der Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) der Europäischen Union wird unweigerlich zu Änderungen bei den französischen Vorschriften und Praktiken führen. Dies betrifft unter anderem das Verbot und die Reduzierung bestimmter Verpackungsarten sowie die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass Verpackungen wiederverwendbar und recycelbar sind, die Verbraucher zu informieren und die erweiterte Herstellerverantwortung umzusetzen. Da die Durchführungsrechtsakte noch nicht erlassen wurden, ist noch nicht klar, wie diese Vorschriften angewandt werden.
Unser Leitfaden stellt die wichtigsten regulatorischen Anforderungen der PPWR sowie die geplanten künftigen Verpflichtungen vor. Dieses Gesetz wird erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben, die auf dem europäischen – und damit auch dem französischen – Markt tätig sind oder dorthin exportieren.