
Mehmet Kale, Creative Technology Manager
17. Dez. 2025

Als der Schweizer Hersteller von pädagogischen Spielzeugen, Cuboro, an der "Learning and Playing"-Woche auf der Expo 2025 in Osaka teilnahm, war es mehr als ein Messeauftritt. Es wurde zu einer Geschichte des interkulturellen Dialogs, der Kreativität und Zusammenarbeit – ein Moment, in dem die Schweizer Präzision auf die japanische Wertschätzung für Logik und Handwerkskunst traf.
Die Veranstaltung im Swiss Pavilion zog Familien, Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Medien an. Doch das wahre Highlight war die Teilnahme von Sota Fujii, Japans gefeiertem Shogi-Großmeister. Bekannt als einer der jüngsten und angesehensten Köpfe des Landes, machte Herr Fujii's persönliche Verbindung zu Cuboro – er spielte als Kind mit den Murmelbahnen – den Workshop zu einem symbolischen Treffpunkt zweier Kulturen, die Lernen durch Spielen, Konzentration und Strategie schätzen.
Sebastian Etter
CEO, Cuboro AGMit Sitz in Bern, wo das Unternehmen noch heute seinen Hauptsitz hat, hat Cuboro jahrzehntelang daran gearbeitet, Holzspielzeug zu perfektionieren, das Problemlösung und Vorstellungskraft fördert. Die Produktion erfolgt in der Emmental-Region der Schweiz, wobei jedes Cuboro-Set aus lokalem Buchenholz geschnitzt und so konzipiert ist, dass es die Benutzer einlädt, komplexe Murmelbahnen zu konstruieren, die Logik mit Kreativität verbinden.
Japan mit seinem tiefen Respekt für Handwerkskunst und Bildungsqualität war eine natürliche Übereinstimmung. Cuboro erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit in Japan als hochwertiges pädagogisches Spielzeug, das Kreativität und logisches Denken inspiriert. Eltern und Lehrer schätzen Cuboros Fähigkeit, dieselben Fähigkeiten zu fördern, die strategische Spiele wie Shogi auszeichnen – Geduld, Weitsicht und räumliches Vorstellungsvermögen. Dennoch stand Cuboro trotz der kulturellen Übereinstimmung vor der Herausforderung, wie viele KMUs: Wie kann man sich mit einflussreichen Netzwerken und Verbänden in Japans formellem und beziehungsorientiertem Geschäftsumfeld verbinden?
Als die ersten Ansätze bei der Japan Shogi Association schwierig waren, wandte sich Cuboro an Switzerland Global Enterprise (S-GE) um Hilfe. Durch den Swiss Business Hub Japan erstellte S-GE ein formales Einführungsanschreiben, das die lang ersehnte Tür für einen direkten Dialog öffnete. Der Hub bot auch kulturelle Orientierung, um sicherzustellen, dass Cuboro das Gespräch auf die richtige Weise – respektvoll, klar und im Einklang mit den japanischen Erwartungen – angehen konnte.
Die Initiative entwickelte sich schnell zu einer vollständigen Team Switzerland Zusammenarbeit. Der Swiss Business Hub Japan erleichterte den ersten Kontakt und bot Beratung, um Cuboro bei der Navigation durch die Formalitäten der Annäherung an die Shogi Association zu unterstützen. Die Botschaft der Schweiz in Japan übernahm anschließend die Koordination mit den Vertretern von Herrn Fujii, um sicherzustellen, dass der Dialog respektvoll und effektiv blieb. Unterdessen steuerten Präsenz Schweiz und das Swiss Pavilion-Team ihre organisatorische Expertise vor Ort bei, um die Logistik zu verwalten und bei der Expo Osaka ein einladendes Umfeld zu schaffen.
Gemeinsam ermöglichten diese Bemühungen es Cuboro, seine Geschichte im Swiss Pavilion zu präsentieren und Herrn Fujii als Gast zu begrüßen – ein Moment, der landesweit Anklang fand.







Luca Saporita
Consultant Export & Investment Promotion, Swiss Business Hub JapanDer Workshop zog rund 100 Familien an, die entdeckten, wie Spiel Kreativität, Fokus und Zusammenarbeit fördern kann. Neben den Familien zog die Veranstaltung auch zahlreiche Cuboro-Händler, Pädagogen und Medienvertreter an, die die Workshops am SWISS Pavilion besuchten. Der Auftritt von Sota Fujii brachte zusätzliche Sichtbarkeit und Prestige, wobei Medien in ganz Japan die Verbindung zwischen Schweizer Design und japanischer Strategie hervorhoben.
Für Cuboro ging die Erfahrung weit über einfache Werbung hinaus. Sie vertiefte das Vertrauen zu japanischen Interessengruppen, stärkte die Beziehungen zum langjährigen Importeur und Vertriebspartner Niki Tiki und festigte die Marke als Symbol für Qualität, Nachhaltigkeit und Bildungswert. Niki Tiki spielte eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Organisation des Events und war eng in die Planung und Umsetzung eingebunden. Zuvor hatte S-GE Cuboro auch durch die Vernetzung mit vertrauenswürdigen Rechtsberatern unterstützt – ein Service, der sich als essenziell für die Navigation durch regulatorische Aspekte des japanischen Marktes erwies.
Die Cuboro-Geschichte zeigt, wie gemeinsame Werte - Lernen, Handwerkskunst und gegenseitiger Respekt - entfernte Märkte verbinden können. Sie demonstriert auch die Wirkung einer koordinierten Schweizer Unterstützung im Ausland: Wenn S-GE, die Botschaft und Präsenz Schweiz zusammenarbeiten, können selbst kleine KMU einen großen kulturellen Eindruck hinterlassen.
Sebastian Etter
CEO, Cuboro AGFotohinweise: EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, Schweiz) und Schweizer Botschaft in Japan
Für weitere Informationen über Cuboro besuchen Sie bitte: cuboro.ch