
Christine Cavigelli-Gantenbein, Corporate Communications Manager
19. März 2026

Die 1971 gegründete WILCO AG entwickelt Inspektionssysteme zur Dichtheitsprüfung und visuellen Inspektion von primären Verpackungen für die Pharma-, Biotech- und Medizintechnikindustrie. Ihre Systeme identifizieren kleinste Lecks, Defekte oder Fremdkörper und tragen so zur Sicherheit sensibler Produkte bei. Die Lösungen sind in über 80 Ländern im Einsatz. Für weiteres Wachstum fokussiert sich WILCO sowohl auf hochregulierte Märkte als auch auf globale Standorte der expandierenden Pharmaproduktion.
Empfindliche Medikamente, sterile Diagnostika oder medizinische Produkte müssen absolut dicht und frei von Verunreinigungen sein. Schon kleinste Defekte in der primären Verpackung können ihre Sterilität, Haltbarkeit und Sicherheit gefährden. Die WILCO AG aus Wohlen AG entwickelt deshalb hochpräzise Inspektionssysteme für die Pharma-, Biotech- und Medizintechnikindustrie. Mit Maschinenlösungen zur Dichtheitsprüfung untersuchen die Anlagen Verpackungen auf kleinste Undichtigkeiten. Für die visuelle Inspektion kommen Kamera- und Röntgentechnologie mit KI-gestützter Bildverarbeitung zum Einsatz, die Fremdkörper erkennen.
Das 1971 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeitende. Seine Lösungen sind in über 80 Ländern im Einsatz.
Qualität und Erfahrung als Wettbewerbsvorteil
Zu den entscheidenden Wettbewerbsvorteilen von WILCO zählen die Langlebigkeit der Maschinen, die Kombination mehrerer Prüftechnologien in einem System, patentierte Innovationen, umfassender Service sowie über 50 Jahre Erfahrung. Dem steigenden Wettbewerbsdruck begegnet das Unternehmen mit einer klaren strategischen Fokussierung auf die Branchen Pharma und Biotech. Entsprechend sind ihre Inspektionssysteme konsequent auf die Anforderungen des internationalen Pharma-Markts und deren regulatorischen Anforderungen ausgerichtet. Der Exportanteil liegt bei über 95 Prozent.
Marktspezifische Strategien
Um den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Märkte gerecht zu werden, hat WILCO ein starkes Netz lokaler Vertriebs- und Servicepartner aufgebaut. Im US-Markt betreibt das Unternehmen zusätzlich eine eigene Niederlassung. Während Europa weiterhin ein Kernmarkt bleibt, sieht WILCO vor allem in Nordamerika sowie in Wachstumsmärkten in Asien, im Mittleren Osten und in Afrika grosses Potenzial.
Dabei verfolgt das Unternehmen eine differenzierte Marktstrategie: In hochentwickelten Märkten setzt es auf technologisch anspruchsvolle High-End-Lösungen, während für aufstrebende Märkte Systeme entwickelt werden, die auf die lokalen Anforderungen angepasst sind. «In Japan, wo besonders hohe Inspektionsstandards gelten, setzen wir konsequent auf unsere technologische Überlegenheit», erklärt Christoph Herdlitschka, Head of Sales, Marketing and Product Management. «Gleichzeitig begleiten wir in Wachstumsmärkten in Asien, dem Mittleren Osten und Afrika gezielt den Ausbau der lokalen Pharmaproduktion.»
Präsenz in Kernregionen verstärken
Um die Nähe zu wichtigen Märkten weiter zu stärken, plant WILCO den Ausbau seiner internationalen Präsenz. Gleichzeitig richtet das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf globale Wachstumsstandorte der Pharmaproduktion wie die USA, Indien, Korea, Brasilien und Saudi-Arabien. Die eigene Produktion bleibt bewusst in der Schweiz angesiedelt und sichert die technologische Kontrolle und Innovationskraft des Unternehmens.
Mit ihrer konsequenten Exportstrategie und Schweizer Präzision in internationalen Pharmamärkten hat sich die WILCO AG für das Finale des Export Award 2026 qualifiziert.
Christoph Herdlitschka
Head of Sales, Marketing and Product Management