Video

Informations-Webinar: EU-Verpackungsverordnung (PPWR)

15. Mai 2026

ExportHelp Webinar

Die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) verschärft Anforderungen entlang der gesamten Verpackungs- und Produktwertschöpfungskette. Im Webinar erhalten Schweizer und Liechtensteinische Unternehmen eine Einordnung, welche Themen bis 2030 besonders relevant werden und warum Daten und Konformitätserklärungen frühzeitig aufgebaut werden sollten.

Packaging and Packaging Waste Regulierung wird eine sogenannte Herkulesaufgabe für die Industrie bedeuten.

Dr. Antonios Koumbarakis

Partner, Sustainability & Strategic Regulatory, PwC

Was sich mit der PPWR grundlegend ändert

Im Webinar ordnen die Referenten die PPWR als Verordnung ein (nicht als Richtlinie). Das bedeutet: Anforderungen gelten nach Anwendungsstart direkt und einheitlich – und betreffen nicht nur das Abfallmanagement, sondern die Produkt- und Verpackungsebene end-to-end. Im Fokus stehen Vermeidung und Minderung, Wiederverwendung sowie „Design for Recycling“.

 

Wo der größte Aufwand entsteht: Daten, Nachweis und Systemintegration

Ein zentraler Punkt ist die Konformitätserklärung (Declaration of Conformity). Laut Webinar können darin 50 bis 100 Datenpunkte (Key Performance Indicators) zusammenkommen. Diese Informationen müssen strukturiert, granular und für Dritte nachvollziehbar vorliegen – und in bestehende Systeme (zum Beispiel Enterprise-Resource-Planning-Systeme) integriert werden. Im Webinar wird betont, dass sich Pflichten auf mehrere Rollen verteilen: Hersteller und Produzenten müssen Informationen bereitstellen, Importeure und weitere Akteure prüfen und dokumentieren sie je nach Rolle.

 

Zeitachse und Prioritäten bis 2030

Die Referenten skizzieren eine schrittweise Verschärfung: Ab dem 12. August 2026 wird die PPWR anwendbar. Weitere Präzisierungen und delegierte Rechtsakte können folgen; im Webinar wird von einem „moving target“ gesprochen. 2027 wird die Registrierung bei nationalen Behörden als relevant genannt. 

Wie bereits erwähnt, ist die PPWR grundsätzlich deutlich anders als die jetzige Regulierung, denn es geht eigentlich um 3 Punkte. Es geht einmal um die Minimierung oder Reduzierung von Verpackungen. Es geht im zweiten Teil um die Wiederverwendung oder Wiederbefüllung von Bepackungen und im dritten Teil dann erst um die Recyclingfähigkeit.

Dr. Sebastian Klotz

Senior Manager, Sustainability & Strategic Regulatory, PwC

Bis 2030 werden mehrere Vorgaben „scharfgestellt“, darunter Verpackungsbeschränkungen für bestimmte Einwegformate sowie steigende Mindestziele für Wiederverwendung und Wiederbefüllung. Das Webinar zeigt außerdem, dass Anforderungen später weiter steigen (bis 2040).

 

Sehen Sie sich die Webinar-Aufzeichnung an, um die Prioritäten der PPWR, die betroffenen Verpackungsebenen (primär, sekundär, Transport) sowie einen pragmatischen Vorgehensansatz für Analyse, Governance und Systemintegration im Detail nachzuvollziehen.

Unterlagen zum Webinar

Alfonso Orlando

Director ExportHelp + Regional Support

Zürich, Schweiz

aorlando@s-ge.com

+41 44 365 53 34

Login oder Registrierung

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um fortzufahren.

Exklusiver Zugang für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein.