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Informations-Webinar: Lieferkettengesetz CSDDD / CSRD

2. Sept. 2026

Informations-Webinar: Lieferkettengesetz CSDDD / CSRD

Die EU-Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und zu Sorgfaltspflichten wirken sich auch auf Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen aus – häufig indirekt über Kunden und Lieferketten.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet große Unternehmen in der Europäischen Union sowie bestimmte Unternehmen mit Hauptsitz außerhalb der EU zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) bezieht sich dagegen auf Sorgfaltspflichten: Unternehmen sollen Umwelt- und Sozialrisiken in ihrer Lieferkette identifizieren, priorisieren, adressieren, überwachen und kommunizieren. Die direkten Schwellenwerte liegen hoch. Für die meisten Schweizer und Liechtensteiner KMU entsteht die Betroffenheit daher nicht unmittelbar, sondern über EU-Kunden, Lieferantenbeziehungen und steigende Markterwartungen.

Das heisst, wenn Sie Lieferant sind, Sie haben weniger als 1.000 Mitarbeitende, dann ist es begrenzt, wie viel Informationen abgefragt werden dürfen.

Laura Jakobeit

Co-Founder, SuCo

Anforderungen entlang der Lieferkette
 

EU-Kunden fragen von Schweizer und Liechtensteiner Zulieferern zunehmend strukturierte Nachhaltigkeitsdaten ab. Dazu gehören beispielsweise Informationen zu CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Abfall, Wasser, Menschenrechten, Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen, Konfliktmineralien und Governance. Auch ESG-Fragebögen, vertragliche ESG-Klauseln, Nachhaltigkeitsratings und Anforderungen an einen Product Footprint können Teil der Geschäftsbeziehung sein. Dabei können Anforderungen über den direkten Lieferanten hinaus in der Lieferkette weitergegeben werden. Der freiwillige Standard VSME kann als praxisnaher Rahmen dienen, um relevante Daten strukturiert zu erfassen und Kundenanfragen mit einem Bericht zu beantworten. Welche Informationen im Einzelfall erforderlich sind, sollte mit dem jeweiligen Kunden geklärt werden.

Also als erster Schritt wirklich prüfen, ist man direkt betroffen von diesen Regulatorien.

Remo Satta

Geschäftsführer

Schrittweise zu mehr Transparenz
 

Im Webinar zeigen Laura Jakobald und Remo Sutter, wie Unternehmen ihre direkte und indirekte Betroffenheit analysieren können. Zu den empfohlenen Schritten gehören eine Prüfung der Position in der Wertschöpfungskette, eine Wesentlichkeitsanalyse sowie der Aufbau geeigneter Prozesse für Datenerhebung und Berichterstattung. Eine VSME-Berichterstattung kann dabei helfen, wiederkehrende Kundenanfragen zentral zu bearbeiten. Eine belastbare Datenbasis schafft zudem Transparenz über Verbesserungsmöglichkeiten und kann für Gespräche mit Finanzierungs- und Fördermittelgebern genutzt werden.

Sehen Sie sich jetzt die Aufzeichnung des Webinars an, um mehr über CSRD, CSDDD, VSME und die praktischen Anforderungen für Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen zu erfahren.

Unterlagen zum Webinar

Regula Grau

Export Specialist

Zurich, Schweiz

rgrau@s-ge.com

+41 44 365 54 18

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