
Am 20. Februar 2026 erklärte der U.S. Supreme Court die auf IEEPA gestützten Zusatzzölle von Präsident Trump für unzulässig. Ab 24.02.2026 gelten neue Zollregeln – darunter ein temporärer Section-122-Zuschlag. Die Lage bleibt für exportierende Unternehmen dynamisch. Weitere Änderungen der Zölle und handelspolitischen Massnahmen – auch kurzfristig – sind nicht auszuschliessen.
Für Unternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein ist es deshalb essenziell, die Auswirkungen dieser Regelungen auf ihre Produkte und Lieferketten richtig einzuschätzen. In diesem Dossier erhalten exportorientierte Unternehmen eine Übersicht zu relevanten US-Zollthemen, regulatorischen Entwicklungen, Übergangsbestimmungen und deren praktischen Auswirkungen auf den Marktzugang. Neben Hintergrundinformationen und aktuellen Artikeln finden Sie hier auch eine FAQ-Sammlung sowie Aufzeichnungen unserer Webinare.
Grundsätzlich trägt der Importeur die Zölle, in der Regel der Käufer – es sei denn, es wurde die Incoterm-Klausel DDP (Delivered Duty Paid) vereinbart. In den USA basiert die Zollberechnung auf dem FOB-Wert. Es ist deshalb empfehlenswert, diesen klar auszuweisen, um zu vermeiden, dass auch die Frachtkosten verzollt werden.
Die US-Regierung beruft sich auf Section 232 des Trade Expansion Act, um die Zollsätze zu erhöhen und die nationale Sicherheit zu schützen. Dies könnte verschiedene Produktgruppen betreffen – wie wird es sich auf Ihr Produkt auswirken?