
Indien stellt einen dynamischen und wachsenden Markt für Schweizer und Liechtensteiner Exporteure dar. Das robuste Wirtschaftswachstum und die Wachstumssektoren des Landes bieten erhebliche Chancen für neue Geschäfte und Innovationspartnerschaften. Der strategische Fokus des Landes auf Infrastruktur und industrielle Entwicklung macht es zu einem attraktiven Abnehmer für hochwertige Schweizer Produkte und Dienstleistungen.
Die indische Wirtschaft wird 2024–25 voraussichtlich um etwa 6,5 % wachsen und ihre starke Dynamik trotz der Schwankungen der Weltwirtschaft beibehalten. Der Industriesektor, einschliesslich verarbeitender Industrie, Bergbau und Versorger, macht etwa 25 bis 30 % des BIP aus. Für Schweizer Exporteure bestehen Chancen bei Maschinen, Präzisionsinstrumenten und Industrietechnologien. Der Dienstleistungssektor, der über 50 % zum BIP beiträgt, treibt weiterhin das Wachstum voran. Attraktive Perspektiven bestehen etwa in den Bereichen Finanzen, IT, digitale Dienstleistungen und Beratung.
Indien ist bemüht, seine Infrastruktur zu modernisieren, wie die geplante Erhöhung der Investitionsausgaben auf etwa INR 11,2 Billionen zeigt. Daher sind hohe Kompetenzen in den Bereichen Engineering, Bautechnologien und Projektleitung gefragt. Das Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (TEPA) zwischen Indien und den EFTA-Staaten, einschliesslich der Schweiz, verbessert die Bedingungen für Handel und Investitionen, indem es den Marktzugang, die Rechtssicherheit und die langfristige Zusammenarbeit erleichtert. Gleichzeitig bedeuten Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, Einkommensungleichheit und komplexe lokale Marktbedingungen, dass Schweizer Unternehmen, um erfolgreich zu sein, einen gut vorbereiteten, auf das Land abgestimmten Ansatz verfolgen müssen, der durch starke Partnerschaften unterstützt wird.
Freihandelsabkommen
Es gibt ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und diesem Land. Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Total Handelsströme
Gesamtvolumen der mit der Schweiz gehandelten Waren (Importe + Exporte). Quelle: UN Comtrade. Daten per 2023.
BIP-Wachstum über 3 Jahre
Gesamtwachstum des realen BIP in den letzten drei Jahren. Quelle: Weltbank. Daten per 2023.
S-GE-Marktperspektive

Benno Keller, Director Corporate Development + Strategy
Aktualisiert am 1. Dez. 2025, prognose für Q1 2026 - Q2 2026
Gestützt auf den robusten privaten Konsum bleibt Indiens Wirtschaft stark. Die Inflation befindet sich im Zielbereich der Zentralbank, aber der volatile Rohstoffmarkt und die US-Zölle sind eine Gefahr für die Exporte und die Margen der Unternehmen.
Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indien trat am 1. Oktober in Kraft.
Es gibt keine grösseren Störungen in Indien, aber die Lieferketten bleiben aufgrund struktureller inländischer Engpässe anfällig für externe Schocks.
Gestützt auf den robusten privaten Konsum bleibt Indiens Wirtschaft stark. Die Inflation befindet sich im Zielbereich der Zentralbank, aber der volatile Rohstoffmarkt und die US-Zölle sind eine Gefahr für die Exporte und die Margen der Unternehmen.
Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indien trat am 1. Oktober in Kraft.
Es gibt keine grösseren Störungen in Indien, aber die Lieferketten bleiben aufgrund struktureller inländischer Engpässe anfällig für externe Schocks.
Disclaimer: Der Inhalt dient ausschliesslich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Beratung noch eine Empfehlung dar. Eine Haftung für die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte wird ausgeschlossen. Detaillierte Informationen finden Sie hier.
Deepti Sharma
Senior Consultant India + South Asia
15. Apr. 2026 · 1 Minute Lesezeit

1. Apr. 2026 · 4 Minuten Lesezeit

Compiled by Swiss Business Hub India
26. Feb. 2026 · 1 Minute Lesezeit

S-GE Newsroom
4. Dez. 2025 · 2 Minuten Lesezeit

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Die Everything About Water Expo in New Delhi ist eine der bedeutendsten Fachmessen Indiens für Wassertechnologien und -management.
Dehli, Indien

Lassen Sie sich von führenden Persönlichkeiten inspirieren, entdecken Sie neue Märkte und knüpfen Sie wertvolle Kontakte durch gezieltes Matchmaking.
Bern, Schweiz

Plastindia ist die wichtigste Messe auf dem indischen Sub-Kontinent für die Kautschuk- und Kunststoffindustrie. Und zurück in New Delhi gewinnt die Fachmesse noch mehr an Bedeutung. Es ist der ideale Treffpunkt um qualifizierten Fachbesuchern zu begegnen, neue Geschäfte anzukurbeln und bestehende Partnerschaften zu vertiefen.
New Delhi, Indien
Indiens aktuelle wirtschaftliche Lage ist durch stabiles Wachstum und eine sich abschwächende Inflation gekennzeichnet. Das BIP wird 2024–25 voraussichtlich um etwa 6,5 % steigen, während die Inflation voraussichtlich unter 5 % bleiben wird, was die makroökonomische Stabilität begünstigt. Gleichzeitig bestehen strukturelle Herausforderungen, beispielsweise Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt und eine relativ niedrige Erwerbsbeteiligung, insbesondere bei Frauen.
Für Schweizer Exporteure schaffen Indiens starke Wachstumsdynamik und steigende staatliche Investitionen attraktive Gelegenheiten für Investitionen und den Markteintritt. Allerdings sollten Unternehmen regionale Unterschiede berücksichtigen, da die Investitionsniveaus und Geschäftsbedingungen je nach Bundesstaat erheblich variieren, was eine sorgfältige Standortauswahl und lokale Partnerschaften unerlässlich macht.
Die Schweizer Exporte nach Indien sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Besonders robust war die Dynamik im MEM-Sektor, dessen Exporte zwischen 2020 und 2023 deutlich zugenommen haben. Wichtige Exportkategorien der Schweiz sind Maschinen, Uhren, Präzisionsinstrumente sowie Pharma- und Chemieprodukte. Gleichzeitig sanken die Importe aus Indien, was auf Rückgänge in mehreren Kategorien zurückzuführen war. Die wichtigsten Importsegmente sind nach wie vor chemische Produkte, Edelmetalle und Bekleidung.
Für Schweizer Exporteure unterstreicht dieser Trend, wie wichtig es ist, ihre Präsenz in schnell wachsenden Sektoren zu konsolidieren und die investitionsbedingte Nachfrage Indiens auszunutzen. Die Diversifizierung der Produktportfolios und die Anpassung der Angebote an die Bedürfnisse des lokalen Markts können helfen, Wachstum und Resilienz mittelfristig zu sichern.
Für Schweizer Unternehmen bestehen bedeutende Chancen im Industrie- und Dienstleistungssektor Indiens, die zusammen über 80 % des BIP ausmachen. Da ein grosser Teil der Arbeitnehmer immer noch in der Landwirtschaft beschäftigt ist, gibt es erhebliches Potenzial für Schweizer Expertise in der Industrieautomatisierung, in Technologien zur Produktivitätssteigerung und Dienstleistungsinnovationen zur Unterstützung des wirtschaftlichen Wandels. Darüber hinaus unterstützt der Swiss Business Hub India (SBHI) aktiv Markteintritts- und Expansionsprojekte und trägt zu einem günstigen Umfeld für neue Geschäftsmöglichkeiten für Schweizer Unternehmen bei.
Für Schweizer Exporteure liegt das stärkste kommerzielle Potenzial dort, wo Indien skaliert und modernisiert, und nicht einfach in den grössten Sektoren. Angetrieben wird die industrielle Nachfrage durch Investitionen in Produktionseffizienz, Automatisierung, Energiemanagement und Qualitätsverbesserung, was Chancen für Schweizer Maschinen, Präzisionsanlagen und Industrietechnologien schafft. Parallel dazu heizt das rasch wachsende Dienstleistungsangebot – insbesondere in Digitalisierung, Finanzdienstleistungen, Engineering und Beratung – die Nachfrage nach spezialisierten, hochwertigen Lösungen an, einem Bereich, in dem Schweizer Expertise wettbewerbsfähig ist. Indem sie sich auf Kapazitätslücken und Modernisierungsbedarf konzentrieren anstatt nur auf die Sektorgrösse, können Exporteure sich gezielter auf die dynamischsten Wachstumssegmente Indiens ausrichten.
Die komplexen globalen Handels- und Investitionsstrukturen stellen Schweizer Exporteure vor Herausforderungen. Die Daten zu ausländischen Direktinvestitionen können schwer zu interpretieren sein, da die Investitionsströme häufig über Zwischenstationen wie Mauritius, Singapur und die Niederlande geleitet werden, was die eigentliche Quelle, das Ziel und die zugrunde liegenden Marktdynamiken verschleiern kann. Infolgedessen spiegeln die Gesamtzahlen zu ausländischen Direktinvestitionen die tatsächlichen Nachfragebedingungen möglicherweise nicht vollständig wider, was eine detaillierte Marktanalyse und lokale Einblicke unerlässlich macht.