Jordan Export

Jordanien

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Jordanien bietet einen dynamischen Markt für Schweizer und liechtensteinische Exporteure, wobei das dank der Massnahmen zur Konjunkturerholung zu erwartende Industriewachstum deutliche Chancen verspricht.

Jordanien verzeichnete 2024 ein wirtschaftliches Wachstum von 2,5 %, gestützt von einer Expansion im Industriesektor um 4,4 %. Die Devisenreserven wurden gestärkt. Sie decken nun ein Importvolumen von ca. acht Monaten und tragen zu einem stabilen Handelsumfeld bei. Die hohe Staatsverschuldung und die anhaltende Arbeitslosigkeit – insbesondere unter Jugendlichen und Frauen – bleiben jedoch grosse strukturelle Herausforderungen. Exporteure sollten Wachstumsbereiche wie die Fertigung nutzen, strategische Partnerschaften gründen und sich an die lokalen Marktbedingungen

anpassen.

Ja

Freihandelsabkommen

Es gibt ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und diesem Land. Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).

Der umfangreiche junge und motivierte Talentpool Jordaniens, aber auch die Verbrauchernachfrage bietet vielversprechende Chancen für Unternehmen, die lokal investieren. Der Aufbau von Kompetenzen und die Wertschöpfung vor Ort führen oft zu starken, langfristigen Partnerschaften.

Suhail El Obeid

Senior Consultant Middle East
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FAQ

Die wirtschaftliche Lage in Jordanien zeigt moderates Wachstum und verbesserte Devisenreserven, dennoch bleiben Herausforderungen bestehen. Das jordanische Wirtschaftswachstum lag 2024 bei 2,5 %, was im Vergleich zu 2,7 % im Jahr 2023 einen leichten Rückgang bedeutet. Die Inflationsrate sank auf 1,95 %. Die Devisenreserven des Landes stiegen auf USD 20,1 Mrd. und decken damit ein Importvolumen von acht Monaten. Allerdings bilden die hohe Arbeitslosenquote von 21,3 % sowie das beträchtliche Haushaltsdefizit in Höhe von 6 % des BIP anhaltende Herausforderungen. Schweizer Exporteure sollten die stabile Inflation und die verbesserten Reserven als positive Handelsfaktoren betrachten, aber Vorsicht wahren aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und des Haushaltsdefizits, welche die Verbrauchernachfrage beeinträchtigen könnten.

Schweizer Unternehmen haben Chancen in Jordaniens wachsendem Markt für Elektrofahrzeuge und im Luftfahrtsektor. Das Wachstum des Elektrofahrzeugmarkts im Jahr 2024 bietet Schweizer Exporteuren Chancen im Bereich Automobiltechnologie und -komponenten. Darüber hinaus bieten die Erweiterung des Queen-Alia-Flughafens und Jordaniens Entwicklung hin zu einem Zentrum für Flugzeugwartung, -reparatur und -instandhaltung, mit Unternehmen wie Joramco und JAC, in den Bereichen Luftfahrttechnologie und -dienstleistungen Potenzial für Schweizer Unternehmen.

Zu den vielversprechendsten jordanischen Sektoren für Schweizer Exporteure zählen der Elektrofahrzeugmarkt sowie Wartung, Reparatur und Instandhaltung für die Luftfahrt. Der Markt für Elektrofahrzeuge in Jordanien erlebte 2024 ein deutliches Wachstum, was eine steigende Nachfrage nach verwandten Technologien und Komponenten erwarten lässt. Ausserdem ist Jordanien zu einem Zentrum für Wartung, Reparatur und Instandhaltung geworden, wobei Unternehmen wie Joramco und JAC ihre eigenen Kompetenzen erweitern und auf diese Weise auch Chancen für Schweizer Exporteure von Teilen und Dienstleistungen für die Luftfahrt bieten.

In manchen Märkten stehen Schweizer Exporteure vor Herausforderungen wie der Abhängigkeit von internationaler Finanzhilfe, was zu wirtschaftlicher Instabilität führen und die Exportnachfrage beeinträchtigen kann. So ist Jordanien stark auf Finanzspritzen aus Ländern wie den USA und Deutschland angewiesen, was sich auf die wirtschaftliche Resilienz und Kaufkraft auswirken könnte.

Unsere Expert/-innen für Jordanien

Suhail el Obeid

Suhail El Obeid

Senior Consultant Middle East

Zürich, Schweiz

selobeid@s-ge.com

+41 44 365 54 72

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