
Schweden ist ein hochgradig exportorientiertes Land – sehr ähnlich wie die Schweiz. Die Automobil-, Chemie- und Pharmaprodukte- sowie die Elektroenergiebranche sind von besonderer Bedeutung.
Die wirtschaftliche Grundlage Schwedens ist robust, mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von 1,9 % im Jahr 2025 und 2,2 % im Jahr 2026, was auf ein für Exporteure stabiles wirtschaftliches Umfeld hinweist. Aktive Konsumausgaben von privaten Haushalten, gezielte staatliche Ausgaben und kontinuierliche Investitionen stabilisieren die Wirtschaft. Daher wird Schweden oft als Testumgebung für Konsumgüter, einschliesslich Food, verwendet. Die Bruttowertschöpfung Schwedens besteht hauptsächlich aus Dienstleistungen, obwohl seine innovativen und bahnbrechenden Produktionsindustrien einen grossen Anteil an den Exporten ausmachen. Herausforderungen wie hohe Arbeitslosenquoten und ein rückläufiges Produktivitätswachstum erfordern von Exporteurinnen und Exporteuren eine strategische und innovative Vorgehensweise, um in diesem Markt erfolgreich zu sein. Als grösstes der nordischen Länder, mit fast 11 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, ist Schweden eine beliebte Basis für einen regionalen nordischen Hauptsitz. Beachten Sie jedoch, dass «was in Schweden funktioniert» nicht automatisch bedeutet, dass es in den übrigen nordischen Ländern auch funktioniert – es gibt keine «Einheitslösung»!
Freihandelsabkommen
Es gibt ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und diesem Land. Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Total Handelsströme
Gesamtvolumen der mit der Schweiz gehandelten Waren (Importe + Exporte). Quelle: UN Comtrade. Daten per 2023.
BIP-Wachstum über 3 Jahre
Gesamtwachstum des realen BIP in den letzten drei Jahren. Quelle: Weltbank. Daten per 2023.
Gustav Henriksson
Head of Swiss Business Hub Nordics
19. Jan. 2026 · 1 Minute Lesezeit

Trade Point Nordics
4. Dez. 2025 · 1 Minute Lesezeit

4. Nov. 2025 · 2 Minuten Lesezeit

4. Nov. 2025 · 4 Minuten Lesezeit

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Kista, Schweden

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Bern, Schweiz
Für eine Bewertung des Marktpotenzials in Schweden sollten Sie zunächst öffentliche Quellen wie das schwedische Statistikamt (engl. Statistics Sweden), Branchenverbände und EU-Marktdaten heranziehen. Wichtige Indikatoren sind Nachfragetrends, Innovationsaktivitäten und das Verbraucherverhalten, insbesondere in Sektoren wie Mobilität, Cleantech und schnelldrehende Konsumgüter. Für gezielte Insights bieten der Swiss Business Hub Nordics und Switzerland Global Enterprise branchenspezifische Analysen und lokales Know-how zur Bewertung von Chancen.
Die Offenheit und digitale Reife Schwedens bieten flexible Einstiegsmöglichkeiten. Zu den gängigen Strategien zählen die Zusammenarbeit mit Distributorinnen und Distributoren oder Vertreterinnen und Vertretern vor Ort, die Partnerschaft mit nordischen Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern oder die Nutzung digitaler Kanäle, insbesondere für Konsumgüter. Im B2B-Bereich sind ein klares Wertversprechen und starke lokale Referenzen entscheidend.
Um geeignete Vertriebspartnerinnen und -partner in Schweden zu finden, können Sie Branchenverzeichnisse nutzen, an nordischen Messen teilnehmen und sich in lokalen Geschäftsnetzwerken austauschen. In der schwedischen Geschäftskultur wird Wert auf Offenheit, Zuverlässigkeit und langfristige Beziehungen gelegt. Um Zeit zu sparen und eine gezielte Suche zu gewährleisten, unterstützt der Swiss Business Hub Nordics Schweizer und liechtensteinische Exporteurinnen und Exporteure mit einer qualifizierten Partneridentifikation, Hintergrundprüfungen und direkten Kontakten.
Als EU-Mitglied befolgt Schweden die EU-Einfuhrbestimmungen. Typische Anforderungen umfassen die Einhaltung von EU-Produktstandards, Kennzeichnungsvorschriften und branchenspezifischen Regulierungen. Der Swiss Business Hub Nordics hilft bei der Klärung der geltenden Anforderungen und unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung der notwendigen Unterlagen für einen reibungslosen Markteintritt.
Nachhaltigkeit hat in Sektoren wie Mobilität, Energie, Food und Handel eine besondere Priorität in Schweden. Exporteurinnen und Exporteure können ihre Positionierung verbessern, indem sie Transportemissionen minimieren, umweltfreundliche Verpackungen verwenden und sich an den schwedischen und EU-Umweltstandards orientieren. Das Demonstrieren von Transparenz, Kreislaufwirtschaft und Klimaauswirkungen kann den Marktzugang stärken.