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CV Labs startet globales Förderprogramm für Fintech-Start-ups

Michaela Mersetzky, Switzerland Global Enterprise

4. Sept. 2026

Olaf Hannemann, Mitgründer von CV VC. Bild: CV Labs

Zug - CV Labs hat den Stellar x CV Labs Accelerator ins Leben gerufen. Er fördert vornehmlich Start-ups aus Afrika, Europa und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die auf der Blockchain-Plattform Stellar die Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen und andere Dienstleistungen im globalen Finanzwesen aufbauen.

(CONNECT) CV Labs startet den Stellar x CV Labs Accelerator. Das global orientierte Beschleunigungsprogramm hat zehn junge Unternehmen ausgewählt, die auf der Blockchain-Plattform Stellar laut einer Mitteilung bereits bedeutende Probleme im globalen Finanzwesen lösen. CV Labs ist der auf den Aufbau von Ökosystemen spezialisierte Zweig der Zuger Risikokapitalfirma CV VC. Dem Verwaltungsrat gehören Philipp Rickenbacher, ehemaliger CEO der Bank Julius Bär, als Vorsitzender und Philipp Rösler, ehemaliger Vizekanzler von Deutschland, an.

Olaf Hannemann hat beide Unternehmen mitgegründet. Das Programm soll seinen Worten zufolge das kommerzielle Wachstum von Start-ups beschleunigen, und zwar „durch den Zugang zu erstklassigen Mentoren, strategischen Partnern, Investoren und zwei der stärksten globalen Blockchain-Ökosysteme, dem Schweizer Crypto Valley und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sowie zu dem Markt, den wir als den attraktivsten für unser Tech-Portfolio betrachten: Afrika“.

Die zehn vom Stellar x CV Labs Accelerator ausgewählten Unternehmen sind Crebit Pay (USA), DeFa by InvoiceMate (VAE), Janus (Deutschland), JoonaPay (Elfenbeinküste), Kutana (Ghana), Remi (VAE), Saleem (VAE), Sly (USA), Sorted (Hongkong) und Yolat (Nigeria). Der Accelerator begann mit einem zweiwöchigen Bootcamp am CV Labs-Standort in Kapstadt, bei dem die Start-up-Gründerinnen und -Gründer mit CV VC-CEO Mathias Ruch und dem Africa-Team von CV VC zusammenkamen.

Der Stellar x CV Labs Accelerator wurde gemäss der Mitteilung zu einem Zeitpunkt eingerichtet, an dem die Blockchain-basierte Finanzinfrastruktur weiter in institutionelle Märkte vordringe. Für die Schweiz, so heisst es dort, sei dieser Wandel von besonderer Bedeutung. Denn „die Kombination aus globaler Finanzkompetenz, frühzeitig geschaffener regulatorischer Klarheit, spezialisierten Dienstleistern und einer der weltweit grössten Konzentrationen von Blockchain-Unternehmen verschafft dem Schweizer Crypto Valley eine herausragende Position bei der globalen Entwicklung der digitalen Finanzinfrastruktur“. ce/mm

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