Why Switzerland

Arbeitskosten

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Verstehen Sie, wie Gehälter, Entlassungskosten und Lohnnebenkosten den Arbeitsmarkt in der Schweiz prägen. Erfahren Sie mehr über den Durchschnittslohn in der Schweiz und wie Gehälter verhandelt werden.

Wie hoch sind die Durchschnittslöhne in der Schweiz?

Gehälter sind leistungsorientiert und rollenabhängig, ohne nationalen Mindestlohn. Einige Kantone und Branchen haben ihre eigenen Mindeststandards, aber die meisten Vereinbarungen sind flexibel und massgeschneidert.  
 

  • Laut Daten des OECD Better Life Index beträgt das durchschnittliche verfügbares Nettoeinkommen pro Kopf in der Schweiz rund USD 39'700 pro Jahr, deutlich über dem OECD-Durchschnitt von USD 30'490.  
     

Schweizer Gehälter gehören zu den höchsten weltweit und ziehen Top-Talente in Bereichen wie Technologie, Life Sciences und Finanzen an. Gleichzeitig bleiben die Löhne wettbewerbsfähig im Vergleich zu anderen globalen Hubs wie San Francisco. 
 

Wie einfach ist es, Mitarbeitende in der Schweiz einzustellen und zu entlassen?

Die flexiblen Arbeitsgesetze der Schweiz machen die Einstellung und Entlassung unkomplizierter als in den meisten europäischen Ländern. Arbeitsverträge erfordern minimalen Verwaltungsaufwand, was die administrative Belastung verringert und die Agilität des Unternehmens unterstützt. 
 

Kündigungsbedingungen sind vorhersehbar: 
 

  • Probezeit (3 Monate): Jede Partei kann mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen kündigen 
  • Nach der Probezeit: 1 Monat Kündigungsfrist im ersten Jahr, 2 Monate vom 2.–9. Jahr und 3 Monate danach (sofern nicht anders vereinbart) 
     

Obwohl es Kollektivverträge gibt, ist deren Einfluss begrenzt, da das Schweizer Recht direkte Verhandlungen zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden betont. 
 

Wie teuer sind Entlassungen in der Schweiz?

Die Schweiz hat einige der niedrigsten Entlassungskosten in Europa. Es gibt in der Regel keine gesetzliche Abfindung, und die Verfahren sind gestrafft. OECD-Studien zeigen, dass die Entlassungskosten in der Schweiz deutlich unter dem EU-Durchschnitt liegen, was das System sowohl arbeitgeberfreundlich als auch fair macht. 
 

Sind die Lohnnebenkosten wettbewerbsfähig?

Trotz hoher Gehälter sind die Lohnnebenkosten in der Schweiz relativ niedrig. Die Sozialversicherungsbeiträge machen etwa 15% des Bruttolohns aus (deutlich niedriger als in Deutschland oder Frankreich).  

Dieses Gleichgewicht aus hohen Gehältern und niedrigen Lohnnebenkosten stellt sicher, dass die Schweiz sowohl für Arbeitgebende kostenwettbewerbsfähig als auch für Arbeitnehmende lohnend bleibt. 

Bar chart comparing labor costs by country with color-coded categories.

erstklassige globale Talente

Der Schweizer Arbeitsmarkt bietet Arbeitgebern klare Vorteile: hohe Löhne, die Talente anziehen, transparente Arbeitsgesetze und geringe Lohnnebenkosten, die für effiziente Abläufe sorgen. In Kombination mit ihrem Ruf als eines der besten Länder zum Leben und Arbeiten, ermöglicht es die Schweiz Unternehmen, die nötigen Talente anzuziehen und zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 

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