
Bei der Geschäftstätigkeit in der Schweiz halten sich höhere Lohn- und Immobilienkosten die Waage mit Vorteilen wie finanzieller und politischer Stabilität, geringen Finanzierungskosten, effizienten Lieferketten, konkurrenzfähigen Lohnnebenkosten und zuverlässiger Energieversorgung. Erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Geschäftsausgaben in der Schweiz und lernen Sie, wie das günstige Umfeld für eine hohe Investitionsrentabilität sorgt.
Die Schweizer Infrastruktur gehört zu den zuverlässigsten der Welt. Die durchschnittliche Dauer der Stromversorgungsunterbrüche in Schweizer Haushalten und Unternehmen betrug im Jahr 2024 nur 21 Minuten, was weit unter dem europäischen Benchmark liegt.
Quellen und weitere Informationen
Seit 2022 müssen bestimmte Unternehmen mit Sitz, Hauptverwaltung oder Hauptniederlassung in der Schweiz die Auflagen für Sorgfaltspflicht und nichtfinanzielle Berichterstattung gemäss Art. 964a bis 964c und 964j bis 964l des schweizerischen Obligationenrechts (OR) erfüllen.
Zu den wichtigsten Pflichten gehören:
In schweren Fällen kann die Nichteinhaltung Geldstrafen von bis zu CHF 100’000 nach sich ziehen. Darüber hinaus erhebt die Schweiz eine CO₂-Abgabe in Höhe von CHF 120 pro Tonne auf fossile Brennstoffe für Heizung und industrielle Nutzung, wobei mehr als die Hälfte der Einnahmen auf Unternehmen und Haushalte umverteilt wird.
Im Vergleich zur Nachhaltigkeitsrichtlinie (CSRD) und Lieferkettenrichtlinie (CS3D) der EU sind die ESG-Auflagen der Schweiz häufig geringer und weniger ressourcenintensiv, was den Verwaltungsaufwand reduziert und gleichzeitig hohe Standards aufrechterhält.
Die Schweiz hat mit die strengsten Umweltschutzvorschriften in Europa; diese beruhen auf dem Vorsorgeprinzip und dem Verursachermodell. Unternehmen müssen folgende Standards erfüllen:
Quellen und weitere Informationen
Die Schweiz zeichnet sich aus durch reibungslose behördliche Abwicklung, klare rechtliche Rahmenbedingungen und eine stabile Verwaltung. Dank dieser Verlässlichkeit können Unternehmen langfristige Investitionen sicher planen und damit administrative Unsicherheiten und operative Risiken verringern. Für CFOs bedeutet dies glattere globale Abläufe, weniger Überraschungen bei der Einhaltung von Vorschriften und eine solidere Grundlage für nachhaltiges Wachstum.
Unternehmen wenden nur 63 Stunden pro Jahr für die Vorbereitung und Einreichung von Steuererklärungen auf, was weit unter dem europäischen Durchschnitt von 140 Stunden sowie dem Durchschnitt von Deutschland (218 Stunden) oder Frankreich (139 Stunden) liegt.
Zusätzliche Vorteile sind:
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