
Die Schweiz ist ein führender Standort für hochwertige Präzisionsfertigung und vereint GMP-Qualität, hoch qualifiziertes technisches Personal sowie zuverlässige erneuerbare Energien für nachhaltige Produktion. Unter dem weltweit geschätzten Gütesiegel «Swiss Made» bietet die Fertigung in der Schweiz Unternehmen langfristige Stabilität und Wettbewerbsvorteile dank günstiger Bedingungen für Neuinvestitionen und erleichtertem Zugang zu den EU-Märkten.
Die Schweiz ist weltweit für ihre hochwertige Fertigungsindustrie bekannt, die sich auf die Bereiche Medizintechnik, Mikroelektronik, Biopharma und moderne Maschinen spezialisiert hat. Die Fertigungsindustrie in der Schweiz zeichnet sich aus durch:
Dank dieser Stärken ist die Schweiz der ideale Produktionsstandort für Unternehmen, die langfristige Zuverlässigkeit suchen.
«Swiss Made»-Produkte sind ein Synonym für Qualität, Präzision, Sicherheit und Zuverlässigkeit – Attribute, die auf internationalen Märkten einen hohen Stellenwert haben.
Käuferinnen und Käufer sowie Partnerinnen und Partner auf der ganzen Welt verbinden die Fertigung in der Schweiz mit Vertrauenswürdigkeit und Beständigkeit, was Unternehmen in der Schweiz einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Dieser Ruf wird durch strenge «Swissness»-Regeln gestützt: Damit das Gütesiegel «Swiss Made» verwendet werden darf, müssen mindestens 60 % der Herstellungskosten für Industrieprodukte in der Schweiz anfallen und ein wesentlicher Herstellungsschritt muss im Land stattfinden. Bei Lebensmitteln müssen mindestens 80 % des Gewichts bei Rohstoffen (und 100 % der Milch bei Molkereiprodukten) aus der Schweiz stammen, wobei der wichtigste Verarbeitungsschritt ebenfalls dort erfolgen muss.
Andreas Wieland
Ehemaliger CEO und Mitglied des Verwaltungsrats, Hamilton Bonaduz AGBehörden auf lokaler und Kantonsebene bieten im Rahmen ihrer Entwicklungsstrategien nicht nur erschlossene Grundstücke an, sondern auch:
Diese Fördermassnahmen ermöglichen den Bau von Fabriken, Bürogebäuden oder Logistikzentren, die auf spezifische betriebliche Anforderungen zugeschnitten sind.
Vor Baubeginn ist ein strukturiertes Baubewilligungsverfahren zu durchlaufen, das Vorschriften auf Gemeinde- und Kantonsebene (vor allem dem Planungs- und Baugesetz [PBG] und der Bauverfahrensverordnung [BVV]) unterliegt.
Zu den wichtigsten Schritten gehören die frühzeitige Einbindung der örtlichen Baubehörden, eine transparente Kommunikation mit den benachbarten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern und die strikte Einhaltung der Umwelt- und Zonierungsvorschriften. Alle Neuansiedlungsprojekte müssen mit den geltenden Flächennutzungs- und Umweltvorschriften übereinstimmen; für Grossprojekte kann eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich sein. Das UVP-Verfahren trägt dazu bei, Umweltrisiken im Frühstadium zu erkennen und zu mindern, was die langfristige Investitionssicherheit fördert und eine reibungslosere Projektgenehmigung ermöglicht.
Viele aufstrebende und reife Märkte stehen vor derselben Herausforderung: dem Mangel an hochqualifizierten Fachkräften, die in der Lage sind, in intelligenten, digitalisierten Fertigungsumgebungen zu arbeiten. Unternehmen, die auf einen kontinuierlichen Nachschub an qualifizierten und motivierten Fachkräften zählen können, haben einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil.
In der Schweiz orientiert sich das System zur beruflichen Aus- und Weiterbildung eng an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts und folgt einem dualen Modell, das den theoretischen Unterricht im Klassenzimmer mit der praktischen Ausbildung im Betrieb kombiniert.
Dieses System ist international anerkannt und dient oft als Massstab, da es zur Sicherung eines zuverlässigen Bestands an technisch qualifizierten Fachkräften beiträgt – was für hochtechnologische und wissensintensive Branchen ein entscheidender Faktor ist.
Vor allem in der Präzisionsfertigung kommen jedes Jahr Tausende von gut ausgebildeten jungen Fachkräften auf den Arbeitsmarkt, welche die in der Schweiz produzierenden Unternehmen unterstützen. Ihre Fähigkeit zur Bedienung und Optimierung hochautomatisierter Maschinen resultiert in niedrigeren Fehlerquoten, höherer Produktivität und verbesserter Kosteneffizienz für Unternehmen.
Die Schweizer Abkommen über die gegenseitige Anerkennung (MRA) vereinfachen den internationalen Handel, indem sie die offizielle Konformität der Schweizer Produkte mit den regulatorischen Standards der wichtigsten Handelspartnerinnen und -partner, darunter die Europäische Union, gewährleisten.
Dieses Rahmenwerk:
Kombiniert mit einer fortschrittlichen Logistik, politischer Stabilität und der engen Verflechtung mit den europäischen Märkten zieht die Schweiz weiterhin Unternehmen an, die sowohl Wert auf Leistung als auch auf verantwortungsvolle Fertigung legen.