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Mehr Methan aus Bioabfällen

Mit einer am PSI (Paul Scherer Institut), im Kanton Aargau, entwickelten Technologie kann die Methan-Ausbeute aus Bioabfällen deutlich gesteigert werden.
Das Paul Scherer Institut (PSI) im Kanton Aargau
Das Paul Scherer Institut (PSI) im Kanton Aargau

Bereits heute wird aus Bioabfällen und Klärschlamm in Vergäranlagen Methan hergestellt und in das Erdgas-Netz eingespeist. Das dabei entstehende Roh-Biogas enthält jedoch nicht nur Methan, sondern bis zu 40 Prozent Kohlendioxid (CO2), welches bei der herkömmlichen Biogasaufbereitung abgetrennt werden muss. Mit einer am PSI (Paul Scherer Institut im Kanton Aargau) entwickelten Technologie ist es nun möglich, die Methan-Ausbeute aus Bioabfällen deutlich zu erhöhen. Die Idee dahinter ist so einfach wie effizient: Statt das CO2 mühsam abzutrennen, wird Wasserstoff zugeführt und aus der Verbindung noch mehr Methan erzeugt. Herzstück der Technologie ist ein sogenannter Wirbelschicht-Reaktor. In ihm wird ein Katalysator aus Nickel aufgewirbelt und mit dem Roh-Biogas und dem zugeführten Wasserstoff vermischt. Der Katalysator sorgt dafür, dass sich das CO2 und der Wasserstoff neu zu Methan und Wasser verbinden.

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