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ETH stärkt Forschung in Datenwissenschaften

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat eine neue Initiative gestartet, in deren Rahmen sich Forscher aus verschiedenen Disziplinen den Datenwissenschaften widmen. Der Fokus liegt dabei auf mathematischen Theorien und algorithmischen Methoden.

ETH-Hauptgebäude
Polyterrasse mit ETH-Hauptgebäude.Bild: ETH Zürich / Gian Marco Castelberg

Elf Professuren aus den ETH-Departementen Mathematik, Informatik und Informationstechnologie widmen sich im Rahmen der neuen Initiative verstärkt den Grundlagen der Datenwissenschaften. Der Fokus liegt auf Grundlagenfragen der mathematischen Theorien und der algorithmischen Methoden. Es gibt zu diesen Themen je ein Programm für Postdoktorierende und für wissenschaftliche Gäste, erklärt die ETH in einer Medienmitteilung

Die neue Initiative ist im Januar gestartet und wird den Angaben zufolge mit 2,7 Millionen Franken von ETH+ unterstützt. Mit der Initiative ETH+ fördert die Hochschule interdisziplinäre Projekte.

„Datenwissenschaften sind etwas Neues. Sie sind nicht einfach Statistik, nicht einfach Informatik und auch nicht einfach Informationstechnologie, sondern ein Zusammenwirken von allen drei“, sagt Mathematikprofessor Peter Bühlmann. Mit der neuen Initiative will die ETH die datenwissenschaftliche Grundlagenforschung stärken, indem sie die bestehende Expertise bündelt.

Eine Herausforderung besteht laut Bühlmann darin, Algorithmen zu entwickeln, „die auch bei anspruchsvollen Datensätzen kausal korrekte, stabile, zuverlässige und gut interpretierbare Ergebnisse liefern“. Dies sei insbesondere bei der Anwendung von intelligenten Algorithmen in sensiblen Bereichen wichtig – etwa bei Gerichtsverhandlungen: Wenn Computer Richtern Hinweise geben sollen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Angeklagte schuldig sein könnten, dann dürfen sich daraus keine Benachteiligungen ergeben. „Als Grundlagenforscher will ich etwas Sinnvolles für die Gesellschaft produzieren. Ich will wissen, wann eine Anwendung zuverlässige Resultate liefert und wann weniger“, so Bühlmann über den Forschungsbereich.

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