Brancheninformationen

Katastrophenschutz

Risiken managen und mindern.

Katastrophenschutz

Schweizerische Cleantech-Unternehmen verfügen über Knowhow in den folgenden Bereichen:

  • Lawinenkontrollsysteme zum Schutz von Strassen, Eisenbahntrassen, Skipisten und Infrastruktur
  • Lawinenerkennung und Wetterüberwachungssysteme
  • Hochwasserprävention und -schutz
  • Identifizierung von Naturgefahren
  • Lärmschutz
  • Strahlenschutz
  • Hightech-Strategien zum Schutz der Bevölkerung in Krisenzeiten

Die Topografie der Schweiz kann zu Recht als extrem beschrieben werden, da fast die Hälfte ihrer Fläche in den Alpen liegt und eine Reihe von natürlichen Gefahren – Schnee- und Schlammlawinen, Sturzfluten und Erdbeben – von deren Hängen ausgeht, die bis zu 4000 Meter Höhe erreichen können. So ist es keine Überraschung, dass die Schweizer gelernt haben, diese Gefahren zu überwachen und mit ihnen umzugehen. Eine Reihe von Unternehmen hat moderne Technologien, Messausrüstungen und Strategien entwickelt, die gewährleisten, dass Handel und Wandel in den Regionen, die im Schatten der Alpen liegen, wie gewohnt ablaufen können.

Schutz vor Lawinen und Bergstürzen

Ein Beispiel hierfür ist die führende Kompetenz der Schweiz im Bereich Wetterüberwachung und -prognose, und das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Weissfluhjoch/Davos ist besonders bekannt. Anzumerken ist ausserdem, dass 170 ferngesteuerte Lawinensprengmasten und über 600 Kilometer Lawinenschutzbauten installiert wurden in den letzten Jahrzehnten, um Wohngebiete und wichtige Infrastruktur zu schützen. Auch eine Reihe von Hochwasserschutzbauten wurde errichtet. Die Technologien, die zum Schutz von schweizerischen Gemeinden entwickelt und getestet wurden, werden jetzt in andere Gebirgsregionen rund um die Welt exportiert. Das innovative Unternehmen wyssen avalanche control AG beispielsweise hat einen ferngesteuerten Lawinensprengmast entwickelt, um wirkungsvoll Strassen, Eisenbahntrassen und Skipisten zu sichern und das Risiko von Unfällen in Verbindung mit Lawinen zu minimieren.

Die Alpen sind ein Hindernis für den Verkehr zwischen Nord- und Südeuropa. Der 57 Kilometer lange Eisenbahntunnel durch den Gotthard wird bei seiner Eröffnung im Jahr 2016 der längste Eisenbahntunnel der Welt sein. Er soll ein umweltfreundlicher Korridor für das wachsende Frachtaufkommen sein, das in ganz Europa transportiert wird, und es vor dem Wetter schützen. In Bezug auf Infrastruktur ist Sicherheit in der Schweiz aufgrund ihrer hohen Bevölkerungsdichte stets ein wichtiges Thema.

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