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Chinesische Grossbank kommt nach Zürich

Die Industrial and Commercial Bank of China lässt sich in Zürich nieder. Laut einem Medienbericht hat die Finma der grössten und wertvollsten Bank der Welt nun eine Banklizenz für die Schweiz erteilt.

ICBC
Bild: 陈少举/Wikimedia Commons

Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) hat eine Zweigniederlassung in Zürich eröffnet, wie die „Handelszeitung“ berichtet. Die Eidgenössische Finanzaufsicht (Finma) hat dem Institut eine Bewilligung als Bank in der Schweiz erteilt, wie Finma-Sprecher Vinzenz Mathys gegenüber der Zeitung bestätigt.

Die ICBC gilt mit über 450.000 Mitarbeitenden als die grösste und wertvollste Bank der Welt. Leiter der Schweizer ICBC-Niederlassung wird der Chinese Peichen Chen, der zuvor als Vizepräsident die operativen Tätigkeiten der Bank in Pakistan leitete.

Laut dem Artikel ist die ICBC eng mit der Schweizer Finanzbranche verbunden. So sei die Credit Suisse vor zehn Jahren etwa federführend beim Börsengang der chinesischen Bank gewesen. Ausserdem verfügen die Credit Suisse und ICBC mit der Credit Suisse Founder Securities Limited (CSFS) auch über ein Gemeinschaftsunternehmen in China.

Nach der China Construction Bank (CCB) ist die ICBC bereits das zweite chinesische Finanzinstitut, das sich in der Greater Zurich Area ansiedelt. Die CCB hatte sich im Oktober 2015 in der Limmatstadt niedergelassen. Derzeit beschäftigt sie rund 33 Mitarbeitende in Zürich.

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