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Die Regierung, der die Bürger am meisten vertrauen

Ein kürzlich erschienener Bericht der OECD zeigt auf, dass die Schweizer ihrer Regierung besonders vertrauen.

Die Regierung, der die Bürger am meisten vertrauen

Der von der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herausgegebene Bericht „Government at a Glance 2015” enthält einige Indikatoren für die Produktionsleistung der gesamten Regierungs- und Verwaltungskette. Hierzu gehören (finanzielle und personelle) Ressourcen, Verfahren und Prozesse sowie wichtige Trends bei Ergebnissen und Wirkungen. In Kapitel 11 – Core Government Results – wird das Vertrauen in Regierung und Verwaltung beurteilt.

Im Auftrag der OECD führte Gallup World Poll letztes Jahr eine Umfrage unter 1000 Schweizer Bürgern durch. Fast 80 Prozent gaben an, Sie hätten Vertrauen in ihre Regierung. Das ist der höchste Wert in allen 34 OECD-Ländern. Es scheint, als habe das durchschnittliche Vertrauen in die Schweizerische Regierung zwischen 2007 und 2014 um etwa 10 Prozentpunkte zugenommen – erneut ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis. Ausserdem weist die Studie darauf hin, dass das Vertrauen, das die Bürger ihrer Regierung entgegenbringen, zeigt, dass sie mit der Führung des Landes einverstanden sind. Die Ergebnisse zeigen auch eine negative Korrelation zwischen dem Vertrauen in Regierung und Verwaltung einerseits und dem Mass an wahrgenommener Korruption andererseits. Kurzum: da die Schweizer die Tätigkeit ihrer Regierung positiv beurteilen, nehmen sie sie als nicht korrupt wahr und sind gewillt, die politischen Entscheidungen zu mitzutragen.

Zudem kam die Schweiz im neuesten vom Institute for Economics and Peace herausgegebenen Global Peace Index auf den fünften Platz – ein interessanter Aspekt, wenn man diese Tatsache in Bezug zu den Erkenntnisses des OECD-Berichts setzt.

Die vorstehenden Angaben belegen die Stabilität des politischen Systems der Schweiz. Die föderative Struktur des Landes erzeugt starke Bindungen zwischen Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die schlanke Regierung der Schweiz besteht aus sieben Mitgliedern des Bundesrats. Jedes Mitglied wird im rotierenden Modus für jeweils ein Jahr zum Bundespräsidenten gewählt. Die Bundesstaaten der Schweizerischen Konföderation, die 26 Kantone, geniessen ein hohes Mass an Autonomie, insbesondere in Gesundheitswesen, Bildung und Kultur. Das gleiche gilt für die 2500 Gemeinden, die das Recht haben, Steuern zu erheben. Schweizer Staatsbürger können sich durch Referenden, Initiativen und Plebiszite direkt am politischen Prozess beteiligen. Die stabile politische Situation garantiert einen hohen Investitionsschutz und trägt dazu bei, dass die Schweiz zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten der Welt zählt.

Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Investoren (Sicherheit und Vertrauen).

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