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Unternehmen profitieren von Clustern

Durch den Austausch von Wissen können sich Innovationen in Clustern schneller verbreiten. Eine Studie zu Clustern durch die ETH Zürich hat auch die Cluster Biotech und ICT im Kanton Zürich untersucht.

Die Studie wurde von Professor Georg von Krogh und der Doktorandin Nina Geilinger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Bereich Standortförderung, durchgeführt. Von Krogh gibt in einem Interview auf der Internetseite der ETH an, dass Kenntnisse aus beschränkten Wissensbereichen oft nicht ausreichend seien, um Innovationen zu erreichen. Cluster hätten in dieser Hinsicht einen Vorteil.

Unternehmen in den Zürcher Clustern Biotech und ICT würden voneinander profitieren, da sie bereit sind, Wissen auszutauschen, führt Geilinger an. Die Unternehmen seien sich darüber bewusst, dass sie in einem Vakuum nicht überleben könnten. Für die Cluster sei der Austausch mit Hochschulen ebenso wichtig wie der mit Kunden oder Konkurrenten. Beide Voraussetzungen seien in Zürich gegeben, was ein entscheidender Vorteil des "Cluster-Ökosystem" im Kanton Zürich sei.

Von Krogh betont zudem, dass Zürich das Zentrum der Schweizer ICT-Industrie sei. Kurze Wege unter Firmen und Mitarbeitenden würden hier den Innovationsprozess beschleunigen.

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