Mitglied des Monats

«Teil des SWISS Pavilion zu sein, ist immer ein tolles Erlebnis»

Mitglied des Monats März 2020 – Jelurida Swiss SA

Seit seinem Umzug in die Schweiz im Jahr 2017 ist es dem Blockchain-Unternehmen Jelurida Swiss SA gelungen, in mehrere Länder auf drei Kontinenten zu expandieren. Erfahren Sie im Interview mit Mitgründerin und Geschäftsführerin Kristina Kalcheva mehr über das Unternehmen und seine Internationalisierung.

Jelurida Swiss SA

Jelurida glaubt fest daran, dass die Blockchain-Technologie das Online-Geschäft revolutionieren kann. Das internationale Software-Unternehmen entwickelt zuverlässige, energieeffiziente und benutzerfreundliche Software und fördert so die allgemeine Verbreitung der Blockchain-Technologie.

  1. Frau Kalcheva, welches sind Ihre wichtigsten Exportmärkte und wieso?
    Die westeuropäischen Länder sind für uns die wichtigsten Märkte. Bisher arbeiten wir mit Kunden aus Spanien, den Niederlanden, Österreich und Deutschland. Im vergangenen Jahr sind wir erfolgreich in den südostasiatischen Markt eingetreten, Singapur, um genau zu sein. Auch in Südkorea und Afrika (hauptsächlich Nigeria) haben wir eine breite Nutzerbasis. Der Grund für den Erfolg ist die Dualität unserer Technologie – sie ist sowohl für Endnutzer als auch für Unternehmen geeignet.
     
  2. Welchen Herausforderungen begegnen Sie in diesen Märkten?
    Die grössten Herausforderungen an jedem unserer Märkte sind dadurch bedingt, dass die Blockchain-Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und es Zeit braucht, neue Anwendungen und ideale Anwendungsfälle zu entwickeln und zu bewerten. Ausserdem fehlen in vielen Ländern günstige Regelungen in Bezug auf Kryptowährungen. Deshalb wagen sich Unternehmen nur zögerlich an die vielen Möglichkeiten heran, die Blockchain-Plattformen zu bieten haben. Auch der Konkurrenzdruck durch bereits etablierte Anbieter von Unternehmenssoftware ist gross, auch wenn ihre Blockchain-Technologie meist weniger ausgereift ist als unsere.
     
  3. Was waren Ihre grössten Learnings im Internationalisierungsprozess?
    Da wir noch immer ein Start-up sind, lernen wir jeden Tag dazu. Zu unseren wichtigsten Erkenntnissen aus dem Prozess gehört, dass wir viel Zeit investieren müssen, um unseren Zielgruppen zu erklären, wie die Blockchain-Technologie Kundenbedürfnisse erfüllen kann. Das tun wir durch Workshops und Vorträge. Es ist unerlässlich, einen lokalen Vertreter in jedem Land zu haben. Aus diesem Grund haben wir uns für ein Franchise-Geschäftsmodell entschieden und Jelurida Africa und Jelurida Korea als dauerhafte Präsenz am afrikanischen bzw. koreanischen Markt gegründet.
     
  4. Wo sehen Sie Ihre Export-Chancen für die Zukunft?
    Die wahrscheinlich besten Exportchancen bietet eine Stärkung unserer Position in Westeuropa und Asien.
     
  5. Was schätzen Sie besonders an der Beratung von Switzerland Global Enterprise (S-GE)?
    Wir sind sehr froh, ein Mitglied der S-GE Community zu sein und dankbar für die Unterstützung und den fachkundigen Rat, den wir speziell auf verschiedene geografische Regionen zugeschnitten erhalten haben.
     

«Dank S-GE konnten wir viele wertvolle neue Kontakte knüpfen und unser Geschäftsnetzwerk ausweiten.» 

Und bei Konferenzen Teil des SWISS Pavilion zu sein, ist immer ein tolles Erlebnis.

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