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Schweizer Food-Produkte punkten mit hoher Qualität

MIT PODCAST - Die Schweizer Lebensmittelbranche glänzt immer wieder mit ihren Premium Produkten. Sei dies in nahen Märkten, wie Skandinavien, als auch in fernen Regionen, wie den Golfstaaten. Beide Exportregionen haben ihre eigenen Herausforderungen und Chancen. Dem widmet sich der „Impulse: Food – Innovation aus Tradition“ Ende Oktober.
Einkaufswagen zwischen zwei Regalen.
Schweizer Lebensmittelprodukte sind weltweit im Premium Segment zu finden.

Besondere Regulierungen

In den Golfstaaten müssen die Lebensmittel halal sein. Sprich, sie müssen bestimmten Ansprüchen genügen, welche durch staatliche Kontrollen überprüft werden. Dies einzuhalten bedarf einer guten Schulung der Mitarbeiter und eines einwandfreien Qualitätsmanagements. „Um Halal-Produkte liefern zu können, muss das Unternehmen zertifiziert sein, das Audit wird jährlich durchgeführt. Die Einhaltung der Richtlinien ist mit entsprechenden Dokumenten gesichert“, spricht Christof Züger, CEO der Züger Frischkäse AG, aus Erfahrung.

Auch die skandinavischen Länder warten mit Besonderheiten auf. Laktosefrei bedeutet in der Schweiz, dass im Endprodukt nur noch 0.1% Laktose nachweisbar ist. In Finnland hingegen entspricht der Wert 0.01%. „Norden ist nicht gleich Norden. Jedes Land hat seine eigenen Dynamiken und sollte deshalb individuell geprüft werden“, rät Monika Remund, Export Beraterin bei S-GE.

Die Trends gehen in ähnliche Richtungen

„In Skandinavien sind natürliche Lebensmittel beliebt, die möglichst naturbelassen sind und wenig verarbeitet wurden. Der Trend geht auch in Richtung laktosefreie und glutenfreie Produkte“, ergänzt Remund.

Hauptsache gesund! Aber eben auch convenient. „In einer globalisierten Welt sind auch die Trends global“, meint Philipp Straehl, Vermarktungsberater in Dubai. „Es ist eine Aufspaltung der Nachfrage zwischen billigen Nahrungsmitteln und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln zu erkennen. Zertifizierte und funktionelle Nahrungsmittel sind sehr beliebt.“

Schweizer KMU sind im Premium Segment anzusiedeln

Sowohl in den GCC-Staaten, als auch in Skandinavien wächst bei Lebensmitteln das Hochpreissegment und auch das Tiefpreissegment. Für Mittelklasse-Produkte ist nicht mehr viel Raum. „Im Billigbereich haben Schweizer Produkte keine Chance gegen die Konkurrenz,“ meint Straehl zu den Golfstaaten. Auch bei den skandinavischen Märkten meint Remund, dass Schweizer Unternehmen im Export schon immer mit Qualität gepunktet hätten. Und die habe bekanntlich ihren Preis.

Impulse: Food Innovation aus Tradition

Diskutieren Sie über Markteintritte, Herausforderungen und Chancen im Lebensmittelbereich mit anderen Schweizer KMU an unserem Impulse: Food am 27.10.2016 in Fribourg und am 08.11.2016 in Baden.

Messen 2016/17:

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