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Fünf zentrale Erkenntnisse aus dem Webinar zum Eisenbahnsektor in Polen

Der Swiss Business Hub Central Europe hat kürzlich ein Webinar zur Entwicklung des polnischen Schienenmarkts angeboten und dabei die Erfahrungen zweier in Polen tätiger Unternehmen präsentiert – Stadler Rail AG und Angst & Pfister AG. Welche fünf zentralen Erkenntnisse sind daraus mitzunehmen? Die Aufzeichnung in voller Länge und alle Präsentationen stehen unten zur Verfügung.

Polen Infrastruktur

1. Das Marktpotenzial im Infrastrukturbereich ist nach wie vor hoch

Polen verfügt über das drittgrösste Schienennetz in Europa. Rund 60 % des gesamten Netzes befinden sich in einem Zustand, den man als «gut» bezeichnen könnte. Derzeit laufen umfangreiche Projekte zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur.

Modernisierungsarbeiten am TEN-T-Verkehrsnetz sind in der Regel weitreichend und umfassen nicht nur die Schienen an sich, sondern auch Signalanlagen, Oberleitungen und Objekte wie Überführungen, Bahnübergänge und Bahnhöfe. Investitionen für Objekte ausserhalb des TEN-T-Verkehrsnetzes könnten in Zukunft deutlich zurückgefahren werden. Es handelt sich dabei sowohl um «Design & Build»- als auch um «Build»-Projekte.

Der Grossteil der Modernisierungen wird mit EU-Mitteln finanziert. Die neue Perspektive, die 2021 startet, sichert die Finanzierung neuer Modernisierungsprojekte.

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2. Das lokale Vergaberecht sollte nicht unterschätzt werden

Der staatliche Infrastrukturverwalter (PKP PLK) ist verantwortlich für die Ausschreibung und Durchführung von Infrastrukturarbeiten. Der rechtliche Rahmen ist komplex und spezifisch. Dieses Problem kann mit einem starken lokalen Partnerunternehmen gelöst werden.

3. Überzeugen Sie mit Know-how und innovativer Technologie

Der Markt ist sehr umkämpft und preissensibel. Bei komplexen und technisch anspruchsvollen Projekten werden aber auch andere Kriterien berücksichtigt. Es empfiehlt sich daher, sich auf innovativere Projekte zu konzentrieren, bei denen dem besonderen Schweizer Know-how eine grosse Bedeutung zukommt.

4. Gut etablierte lokale Produzenten von Schienenfahrzeugen und ihre Lieferanten machen einen grossen Teil Ihrer potenziellen Kunden aus

Zwei grosse polnische Produzenten, PESA und NEWAG, haben in Polen zusammen einen Marktanteil von 75 %. Zudem ist Polen auch für ausländische Produzenten ein beliebter Investitionsstandort, z. B. für Stadler, Alstom, Bombardier und Siemens, die hauptsächlich für den Export produzieren. Im Webinar sprach Christian Spichiger, Executive Vice President Central Europe der Stadler Rail AG, über die Erfahrungen seines Unternehmens in Polen. Stadler beschäftigt derzeit 1’500 Personen an 4 Standorten in Polen.  

5. Zahlreiche Möglichkeiten zum Ausbau Ihrer lokalen Präsenz 

Tomasz Wojcik, International Key Account Manager Rolling Stock der Angst & Pfister AG, verriet Tipps und Tricks zum Ausbau der lokalen Präsenz:

Der Swiss Business Hub Central Europe und die polnisch-schweizerische Handelskammer organisieren den ersten Schweizer Pavillon auf der Trako 2021 vom 21. bis 25. September 2021 in Danzig. Die Teilnahme am Schweizer Pavillon stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, Lösungen unter der Dachmarke «Swissness» zu präsentieren und wichtige lokale Akteure der Branche kennenzulernen. Weitere Details dazu finden Sie auf der Webseite.

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